Trainduo würdig verabschiedet

30. Spieltag: SV Warnemünde – 1. FC Neubrandenburg 04 2:0 (1:0).

Nach sechs Jahren verabschiedete sich Heiko März von seiner Mannschaft. Auch sein Co-Trainer Karl-Heinz Aul, seit 2001 im Amt, steht in der nächsten Saison nicht mehr zur Verfügung. Beide schlossen ihr SVW-Kapitel mit einem Heimsieg über den diesjährigen Vizemeister aus Neubrandenburg würdig ab.

„Ich habe gesagt, dass das Team entscheidet, ob das eine ordentliche Feier wird. Und sie hat mich ordentlich verabschiedet. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mich früher rausgenommen“, meinte März nach der Partie, die er über 90 Minuten an der Seitenlinie verbrachte.

Von dort durfte er mit ansehen, wie Christian Wilms für einen optimalen Saisonabschluss sorgte. Seine Treffer in der 10. und 47. Minute konnten die schwachen Gäste nicht beantworten. Doch die Rechnung für die nachfolgenden Abschlussfeierlichkeiten wollte der Doppeltorschütze nicht übernehmen: „Das Team wollte einen vernünftigen Ausklang, also übernimmt das Team auch die Rechnung.“

Seit 2004 war März beim SVW aktiv, 2006 übernahm er der Amt von Jens Kunath. 2008 schaffte er mit dem Verein nach fünf Jahren Landesliga-Angehörigkeit den Wiederaufstieg in die Verbandsliga. „Das hängt sowohl mit Privatem als auch mit Beruflichem zusammen. Nach sechs Jahren ist jetzt auch gut. Wichtig war, dass das Team drin bleibt und wenn das Team zusammen bleibt und so auftritt wie heute, ist mir auch für die Zukunft nicht bange“, machte März abschließend klar.

Warnemünde: Frost – Krause, Lindenberg, Schröder, Borchert (83. Fischer), Baaske (63. Seide), Reimann, Rekow, Apitz, Wilms (72. Dorn), Bartsch. Tore: 1:0 Wilms (10.), 2:0 Wilms (47.). Schiedsrichter: Dietmar Dittrich (Parchim). Zuschauer: 99.

29. Spieltag: FC Eintracht Schwerin – SV Warnemünde 3:1 (2:1).

Die Warnemünder unterlagen den heimstarken Schwerinern, die konzentriert anfingen und schnell 2:0 führten. Zwar konnte der SVW nochmal verkürzen, die Wende aber nicht mehr einleiten. Schließlich hielt Eintracht das Ergebnis durch ihre Inkonsequenz vor dem Warnemünder Tor noch in Grenzen.

Warnemünde: Frost – Krause, Wilms, Schröder, Seide, März, Borchert (82. Dorn), Rekow, Baaske (54. Mohrmann), Apitz, Bartsch. Tore: 1:0 Wegner (8.), 2:0 Schmandt (13.), 2:1 Wilms (39.), 3:1 Schmandt (47.). Schiedsrichter: Steffen Ludwig (Ziesendorf). Zuschauer: 150.

28. Spieltag: SV Warnemünde – FSV 1919 Malchin 1:1 (0:0).

Wie schon im vergangenen Heimspiel sorgte Tobias Knechtel für einen wichtigen Treffer. Diesmal glich er die Führung der ansonsten harmlosen Malchiner kurz vor Ende der Partie aus. Keeper Andreas Frost debütierte nach siebenjähriger Auszeit im Warnemünder Kasten.

Warnemünde: Frost – Krause, Lindenberg, Schröder, März, Reimann, Borchert, Baaske (78. Seide), Apitz, Bartsch (60. Dorn), Knechtel. Tore: 0:1 Lucka (73.), 1:1 Knechtel (82.). Schiedsrichter: Martin Kuhardt (Güstrow). Zuschauer: 40.

26. Spieltag: SV Warnemünde – SV Waren 09 1:0 (0:0).

Die Warnemünder verschafften sich durch den Heimsieg etwas Luft im Abstiegskampf. Das Tor des Tages erzielte Tobias Knechtel in der 68. Minute. Die Warener enttäuschten als Tabellensechster und scheiterten an der guten Mannschaftsleistung der Gastgeber.

Warnemünde: Fischer – Krause, März, Schröder, Reimann, Borchert, Rekow (85. Seide), Baaske, Apitz (68. Schwemer), Bartsch (68. Lindenberg), Knechtel. Tor: 1:0 Knechtel (68.). Schiedsrichter: Gunnar Brinkmann (Greifswald). Zuschauer: 50.

25. Spieltag: FC Vorwärts Drögeheide – SV Warnemünde 3:0 (2:0).

Bis zum Führungstreffer erarbeiteten sich die Hausherren gegen ersatzgeschwächte Warnemünder einige Feldvorteile. Zwingende Torchancen blieben jedoch Mangelware. Mit dem 2:0 kurz vor der Pause (43.) glückte Goncalves die Vorentscheidung. Nach dem Wechsel änderte sich nicht viel. Die harmlosen Gäste stellten Vorwärts vor wenige Probleme, die Hausherren behielten ihre Taktik bei. Sie ließen Warnemünde erst einmal kommen, um dann mit Ballgewinnen im Mittelfeld flinke Angriffszüge zu starten. In der 78. Minute machte Thamm mit dem 3:0 alles klar.

Warnemünde: Fischer – Krause, März, Schröder, Apitz, Seide, Borchert, Baaske, Dorn, Knechtel, Bartsch (46. Rekow). Tore: 1:0 Eggert (24.), 2:0 Goncalves (43.), 3:0 Thamm (72.). Schiedsrichter: Frank Hübner (Güstrow). Zuschauer: 85.

24. Spieltag: SV Warnemünde – Pasewalker FV 3:3 (3:1).

Von „den zwei Gesichtern des SV Warnemünde“ sprach Heiko März nach der Partie gegen den direkten Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt. „Wir waren die ersten 25 Minuten gar nicht auf dem Platz. Aber nach dem 1:1 lief es plötzlich“, erklärte März. Lars Reimann drehte die Partie mit einem Doppelpack und Robert Dorn sorgte für eine beruhigende 3:1-Halbzeitführung.

„Wir haben auch nach der Pause ordentlich weitergespielt, aber nach 60 Minuten ging gar nichts mehr“, wunderte sich März. Immer wieder nutzten die Gäste den Wind, um den Ball lang in Richtung Warnemünder Tor zu schlagen. Innerhalb von einer Minute verspielte Warnemünde die Führung und musste sogar noch froh über den Punkt sein.

Warnemünde: Fischer – Krause, Wilms, Schröder, Scharlock (74. Knechtel), März, Reimann, Seide (88. Borchert), Dorn, Apitz, Bartsch. Tore: 0:1 Rößler (21.), 1:1 Reimann (28.), 2:1 Reimann (34.), 3:1 Dorn (42.), 3:2 Hus (76.), 3:3 Kotula (77.). Schiedsrichter: Dietmar Dittrich (Parchim). Zuschauer: 40.

23. Spieltag: Sievershäger SV 1950 – SV Warnemünde 3:1 (1:0).

Als eine Nummer zu groß erwies sich der Tabellendritte beim Derby in Lambrechtshagen. Nach mehreren guten Möglichkeiten gingen die Platzherren nach einer halben Stunde durch Runge in Führung und bauten diese gegen die offensivschwachen Warnemünder erst Mitte der zweiten Hälfte durch Franke aus. Den Anschlusstreffer markierte Spielertrainer März mit einem direkt verwandelten Freistoß ins Eck. Kurz vor Schluss erhöhte der ehemalige Warnemünder, Fogel, zum Endstand.

Warnemünde: Fischer – Krause, Wilms, Schröder (46. Seide), März, Reimann, Borchert, Scharlock, Apitz, Knechtel, Dorn. Tore: 1:0 Runge (31.), 2:0 Thoms (73.), 2:1 März (80.), 3:1 Fogel (85.). Schiedsrichter: Diana Räder-Krause (Spantekow). Zuschauer: 75.

22. Spieltag: SV Warnemünde – FC Schönberg 95 0:5 (0:2).

Nach dem beachtlichen Remis in Wismar folgte mit dem 0:5 (0:2) gegen den FC Schönberg 95 ein bitterer Rückschritt. Auch das Debüt von Stefan Beinlich sorgte auf dem Kunstrasen in Evershagen nicht als vorbestimmter Siegestriumph und besiegelte einen „auch in dieser Höhe verdienten Sieg“, so Heiko März, der Nordwestmecklenburger.

Warnemünde: Fischer – Krause, Wilms, Schröder, Borchert (67. Dorn), Reimann, März, Beinlich (55. Scharlock), Mohrmann, Apitz, Knechtel (67. Seide). Tore: 0:1 Körner (27.), 0:2 Jasim (39.), 0:3 Rinal (57.), 0:4 Jasim (59.), 0:5 Jasim (72.). Gelbe Karte: Wilms (42.). Schiedsrichter: Florian Markhoff (Sukow) Zuschauer: 80.

21. Spieltag: FC Anker Wismar – SV Warnemünde 1:1 (1:0).

Dem ungeschlagenen Tabellenführer rangen die Warnemünder vor 300 Zuschauern ein redlich erkämpftes Unentschieden ab. Die Wismeraner starteten offensiv in die Partie und gingen durch Schwandt früh in Führung, die die Gäste immer besser ins Spiel kommen ließ. Spielertrainer Heiko März persönlich sorgte, gegen seinen Trainer- und ehemaligen Spielerkollegen Timo Lange, mit einem herrlichen Schlenzer für den verdienten Ausgleich.

Warnemünde: Fischer – Krause, Wilms, Schröder, Borchert, Reimann, März, Scharlock, Mohrmann, Apitz, Knechtel. Tore: 1:0 Schwandt (18.), 1:1 März (65.). Schiedsrichter: Stefan Karnatz (Tessin). Zuschauer: 300.

20. Spieltag: SV Warnemünde – TSV Graal-Müritz 1926 0:0.

Im Lokalderby trennten sich am Osterwochenende beide Mannschaften auf dem Kunstrasen in Evershagen mit einem torlosen Unentschieden. In der Schlussminute vergab Tobias Knechtel den Siegtreffer freistehend vor dem Tor. „Man kann positiv festhalten, dass wir zum ersten Mal in dieser Saison zu Null spielen“, resümierte Spielertrainer März.

Warnemünde: Fischer – Schröder, Wilms, Krause, Mohrmann, März, Reimann, Borchert, Apitz, Dorn, Knechtel. Tore: Fehlanzeige. Schiedsrichter: Dietmar Voß (Schwerin). Zuschauer: 60.

19. Spieltag: HSG Greifswald – SV Warnemünde 1:1 (1:0).

„Wir haben zwei Punkte verschenkt“, lautete der knappe Kommentar von Spielerrainer Heiko März. Im Duell der Tabellennachbarn drängten die Warnemünder den Gegner von Beginn an zurück und erspielten einige Torchancen. Den ersten Treffer erzielten jedoch die Hochschulsportler: Sie konterten und trafen kurz vor dem Halbzeitpfiff.

Im zweiten Durchgang dominierten weiterhin die Gäste. Schließlich verwandelte Andreas Borchert einen Foulstrafstoß zum Ausgleich (75.). Weitere gute Torgelegenheiten blieben ungenutzt. Dennoch war Trainer März mit der Leistung zufrieden: „Dafür, dass wir erst eine Woche trainieren konnten, Hut ab vor der Mannschaft. Ich kann mit dem Punkt leben.“

Warnemünde: Fischer – Krause, Wilms, Schröder, Scharlock, März, Reimann, Borchert, Mohrmann (70. Lohan), Apitz, Knechtel. Tore: 1:0 Gohlke (45.), 1:1 Borchert (75.). Schiedsrichter: Sven Frericks (Blankenhof). Zuschauer: 150.

18. Spieltag: SV Warnemünde – Rostocker FC 1895 1:3 (1:1)

Auf dem Kunstrasenplatz in der Maxim-Gorki-Straße konnten die Warnemünder auch im zweiten Spiel von Stefan Beinlich keinen Erfolg feiern. Dabei fanden sie gut ins Spiel und gingen in der 20. Minute in Führung. Nach einem gut getimten langen Ball kam Tobias Knechtel im Strafraum zu Fall. Den fälligen Strafstoß verwandelte Andreas Borchert souverän. Nur drei Minuten später scheiterten die Gastgeber am RFC-Schlussmann Schnepf und ließen eine verheißungsvolle Möglichkeit ungenutzt. Sie. Es sollte die letzte nennenswerte Torchance für den SVW gewesen sein. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff kassierte fiel Ausgleich: Diesmal überwand der Österreicher André Hofer Denny Fischer im Strafstoßduell.

Nach der Pause nahm das Spiel dann innerhalb von zwei Minuten eine totale Wende: In der 56. Minute brachte Ringo Scholz den RFC in Führung, nur zwei Minuten später musste Christian Wilms wegen Nachtretens das Spielfeld mit einer Roten Karte verlassen. Die Entscheidung fiel nur fünf Minuten nach dem Platzverweis: Thomas Schölkopf nahm eine Flanke im Strafraum an, drehte sich um seinen Gegenspieler und schob zum 3:1 ein.

Warnemünde: Fischer – Schröder, Wilms, Krause, Borchert (74. Seide), März, Beinlich, Knechtel, Baaske, Bartsch (80. Dorn), Apitz. Tore: 1:0 Borchert (20., Strafstoß), 1:1 Hofer (45., Strafstoß), 1:2 Scholz (55.), 1:3 Schölkopf (65.). Schiedsrichter: Florian Markhoff (Sukow). Rote Karte: Wilms (57.). Zuschauer: 60.

17. Spieltag: SV Blau-Weiß Polz – SV Warnemünde 2:4 (1:3).

Ihr persönliches Feiertagsgeschenk bereiteten sich die Warnemünder Fußballer am Donnerstag in Polz. Im Nachholspiel des 17. Spieltages bogen sie die Partie trotz frühem Rückstand innerhalb von acht Minuten zu ihren Gunsten und bauten das Punktekonto auf 22 Zähler aus. Als treffsicher zeichneten sich Martin Bartsch, Lars Reimann und Andreas Borchert aus.

Warnemünde: Fischer – Krause, März, Schröder, Borchert (80. Seide), Rekow (62. Dorn), Reimann, Baaske (46. Lindenberg), Apitz, Knechtel, Bartsch. Tore: 1:0 Knaack (6.), 1:1 Reimann (12.), 1:2 Borchert (18.), 1:3 Bartsch (20.), 1:4 Bartsch (74.), 2:4 Knaack (84.). Schiedsrichter: Dietmar Dittrich (Parchim). Zuschauer: 250.

16. Spieltag: SV Warnemünde – TSV Friedland 1814 2:1 (0:1).

Zum Jahresabschluss und nach langer Zeit mal wieder ein richtig gutes Spiel der Warnemünder. Auch nach dem schnellen Gegentor ließen sich die März-Schützlinge nicht aus der Ruhe bringen und entwickelten im Anschluss ein Spiel auf ein Tor. Hundertprozentige Torchancen wurden jedoch bis zur Pause nicht genutzt. Der Warnemünder Anhang musste sich bis zur 55. Minuten gedulden ehe Tobias Knechtel endlich für den verdienten Ausgleich sorgte. Kein Spiel für schwache Nerven bescherte dann erst mit dem Schlusspfiff den erlösenden Torjubel. Stephan Schwemer erzielte in seinem ersten Verbandsliga-Einsatz gegen den ältesten Sportverein Deutschlands prompt seinen ersten Treffer. „Ein ganz wichtiger Erfolg und eine tolle Mannschaftsleistung“, unterstrich Andreas Hötchkes den Dreier zum Auftakt der Rückrunde.

Warnemünde: Konerow – Krause, Wilms, Seide (46. Borchert), März, Reimann, Mohrmann, Knechtel (76. Schwemer), Apitz, Lohan (68. Bartsch), Weigle. Tore: 0:1 Stachowicz (11.), 1:1 Knechtel (55.), 2:1 Schwemer (90.). Schiedsrichter: Frank Hübner (Güstrow).

15. Spieltag: 1. FC Neubrandenburg 04 – SV Warnemünde 6:0 (5:0).

Trotz einiger guter Chancen war in Neubrandenburg nichts zu holen. Durch einen Strafstoß geriet der SVW in Rückstand und kam dann innerhalb einer Stunde unter die Räder. Zur Pause lagen sie bereits 0:5 hinten. „Wir hatten ein paar gute Möglichkeiten, haben diese dann aber nicht gut ausgespielt“, schilderte Karl-Heinz Aul, der den verhinderten Heiko März vertrat.

Warnemünde: Fischer, Krause, Wilms, Seide, Scharlock, Bahia (46. Lohan), Reimann, Borchert (83. Schröder), Gustavo, Bartsch, Mohrmann (62. Knechtel). Tore: 1:0 Fischer (10., Strafstoß), 2:0 Schmidt (23.), 3:0 Strübing (31.), 4:0 Gaede (36.), 5:0 Schmunck (40.), 6:0 Strübing (53.). Schiedsrichter: Florian Markhoff (Hagenow). Zuschauer: 150.

14. Spieltag: SV Warnemünde – FC Eintracht Schwerin 0:2 (0:1).

Die schnelle Führung der Gäste aus der Landeshauptstadt schockte die Warnemünder arg. Danach ging vorne wie hinten nicht mehr viel und das 0:2 wirkte letztlich noch schmeichelhaft. Der Schweriner Keeper verlebte einen ruhigen Nachmittag, da ihn nicht eine richtige Torchance beschäftigte.

Warnemünde: Fischer – Krause, Wilms, Weigle, Bahia (60. Gustavo), Engels (46. März), Scharlock, Borchert, Reimann, Bartsch, Mohrmann (46. Apitz). Tore: 0:1 Rieling (6.), 0:2 Rohde (88.). Schiedsrichter: Gunnar Brinkmann (Greifswald). Zuschauer: 40.

13. Spieltag: FSV Malchin – SV Warnemünde 4:2 (0:2).

Der im Landespokal-Wettbewerb bereits ausgeschiedene SV Warnemünde war an diesem Wochenende im einzigen Verbandsligaspiel aktiv. Lange Zeit sah es dabei sehr gut aus. Durch die Tore von Patrick Apitz und Martin Bartsch führten die Gäste nach einer halben Stunde mit 2:0. Von den Gastgebern ging wenig Torgefahr aus. Die Führung hätte sogar noch höher ausfallen können. „Bis zur 60. Minute war das eine Topleistung“, erklärte Warnemündes Co-Trainer Karl-Heinz Aul, der Spielertrainer Heiko März an diesem Tag vertrat. Durch einen 25 Meter-Distanzschuss verkürzte der Tabellensiebte aus Malchin nach einer gespielten Stunde. „Nach dem 1:2 haben wir dann völlig unsere Ordnung verloren und wieder viele individuelle Fehler gemacht“, ärgerte sich Aul. Nicht zum ersten Mal gaben die Kicker aus dem Ostseebad auf diese Art und Weise eine Begegnung aus der Hand. In der 63. Minute war die Führung dann schon dahin: Ein unnötiges Foulspiel an der Strafraumgrenze führte zum Strafstoß, den der FSV zum 2:2 nutzte. In der 78. Spielminute drehten die Hausherren das Spiel komplett. Nach einer Ecke kam ein Malchiner im Fünfmeterraum mit dem Kopf an den Ball und netzte ein. Die endgültige Entscheidung fiel in der 90. Minute mit dem vierten Malchiner Tor. In der Tabelle rangiert Warnemünde auf Platz 13, mit nur zwei Punkten Polster zum Abstiegsplatz.

Warnemünde: Fischer – Krause, Wilms, Seide, Engels (80. Gustavo), Bahia, Scharlock, Reimann, Borchert, Bartsch (75. Knechtel), Apitz. Tore: 0:1 Apitz (17.), 0:2 Bartsch (29.), 1:2 Barß (59.), 2:2 Munkelberg (63., Strafstoß), 3:2 Knöll (78.), 4:2 Rzeszutek (90.). Schiedsrichter: Dietmar Voß (Schwerin). Zuschauer: 180.

12. Spieltag: SV Warnemünde – Greifswalder SV II 2:2 (1:1).

Auch gegen den Tabellenletzten aus Greifswald reichte es nur zu einem Unentschieden. Bereits nach fünf Minuten brachte Martin Bartsch die Warnemünder in Führung. Doch nur 120 Sekunden später bestraften die Gäste einen Fehler der Hintermannschaft mit dem Ausgleich. Nach dem Gegentreffer entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Beide Teams erspielten sich einige Torchancen, scheiterten aber an den starken Torhütern. Nach dem Seitenwechsel war Warnemündes Elf überlegen. Folgerichtig erzielte Bartsch mit seinem zweiten Treffer das 2:1. Nach der erneuten Führung hatten die Gastgeber weitere Chancen, die sie aber nicht nutzten. Die größte Möglichkeit vergab Tobias Knechtel, der das leere Tor nicht traf (80.). Stattdessen glichen die Gäste nur wenig später aus. „Wir haben wieder einmal den Sieg verspielt. Statt den knappen Vorsprung zu verteidigen, stürmten wir naiv nach vorne. Für solch ein leichtsinniges Verhalten wird man in dieser Liga allerdings bestraft“, urteilte Trainer März deutlich.

Warnemünde: Fischer – Krause, Engels, Weigle, Mohrmann (46. Scharlock), Bahia (64. Apitz), März, Borchert, Bartsch, Reimann, Knechtel. Tore: 1:0 Bartsch (5.), 1:1 Seifert (7.), 2:1 Bartsch (68.), 2:2 Wiroth (87.). Schiedsrichter: Andreas Becker (Kritzmow). Zuschauer: 50.

11. Spieltag: SV Waren 09 – SV Warnemünde 3:1 (1:1).

Die Warnemünder präsentierten sich in der ersten Hälfte richtig gut und gingen nach zwölf Minuten durch Martin Bartsch mit 1:0 in Führung. „Auch danach hatten wir gute Konterchancen. Da hätte sich niemand beschweren können, wenn wir 2:0 oder 3:0 geführt hätten“, erklärte Warnemündes Spielertrainer Heiko März. Die über eine halbe Stunde sehr konzentrierten Warnemünder luden die Hausherren in der 34. Minute zum Ausgleich ein und brachten sie wieder zurück ins Geschehen. „Es ist wieder die gleiche Leier“, seufzte März nur. Warnemünder Gastgeschenke waren auch der Grund dafür, dass der SV Waren 09 die Partie nach der Pause noch für sich entscheiden konnte. „Wenn wir diese individuellen Fehler nicht abstellen, gewinnen wir kein Spiel mehr“, machte März klar.

Warnemünde: Fischer – Krause, Wilms, Seide, Scharlock, März, Bahia (70. Weigle), Borchert, Bartsch (82. Engels), Reimann, Knechtel. Tore: 0:1 Bartsch (12.), 1:1 Purlinski (34.), 2:1 Wittenburg (57.), 3:1 Wittenburg (90.). Schiedsrichter: Peter Brügmann (Schwerin). Zuschauer: 180.

10. Spieltag: SV Warnemünde – FC Vorwärts Drögeheide 1:1 (1:1).

Einen sehr glücklichen Punkt holten die Warnemünder gegen den Tabellenfünften aus Torgelow. „Drögeheide war über eine Stunde lang besser, war aber entweder zu blöd, die Chancen zu nutzen oder ist an Denny Fischer gescheitert“, erklärte Warnemündes Spielertrainer Heiko März. Mit dem wohl besten Spielzug der Partie ging sein Team früh durch Patrick Apitz in Führung. Allerdings luden sie die Gäste durch ihr fehlerhaftes Spiel schon in der 18. Minute zum Ausgleich ein. „Was einige da wieder angeboten haben, hatte nichts mit Männerfußball zu tun“, ärgerte sich März. Zwar bekamen die Hausherren das Spiel zum Ende besser in den Griff, doch der Trainer machte klar: „Das Positivste ist, dass wir den Punkt geholt haben.“

Warnemünde: Fischer – Krause, Wilms, Seide (53. Weigle), Scharlock, März, Reimann, Borchert (75. Mohrmann), Bartsch, Apitz, Knechtel. Tore: 1:0 Apitz (9.), 1:1 Ciolek (18.). Schiedsrichter: Semrau (Goldenstädt). Zuschauer: 65.

9. Spieltag: Pasewalker FV – SV Warnemünde 1:2 (0:2).

Es geht doch! Nach vier Niederlagen in Folge setzten die ersatzgeschwächten Warnemünder beim Tabellennachbarn Paswalker FV ein Lebenszeichen und gewannen mit 2:1 (0:2). „Jetzt ist das eingetreten, was ich schon die letzten Wochen gesagt habe: Wir haben gegen Wismar, Schönberg und Sievershagen verloren. Jetzt kommen die Gegner, gegen die wir punkten müssen“, machte Spielertrainer Heiko März klar. Den Grundstein für den zweiten Auswärtserfolg legten die März-Schützlinge im ersten Durchgang, in der Lars Reimann einen gelungenen Angriff mustergültig per Kopf abschloss und Martin Bartsch, nach Flanke von Borchert, freistehend einschoss.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich auf dem Kunstrasen ein ausgeglichenes Chancenverhältnis, bei dem Gäste die Vorentscheidung verpassten. Kurz vor Ende kamen die Vorpommern zum verspäteten Anschlusstreffer. „Wir haben insgesamt gut gestanden und hätten in der zweiten Hälfte den Sack mit dem dritten und vierten Tor zumachen müssen. Beim Gegentreffer sahen wir nicht gut aus“, analysierte März das Geschehen.

Warnemünde: Fischer – Krause, Wilms, Seide, März, Reimann, Scharlock (89. Buss), Apitz, Borchert (82. Mohrmann), Bartsch, Knechtel. Tore: 0:1 Reimann (30.), 0:2 Bartsch (44.), 1:2 Rüh (90.). Schiedsrichter: Kuhardt (Güstrow).

8. Spieltag: SV Warnemünde – Sievershäger SV 1950 0:2 (0:0).

Wie schon gegen Spitzenreiter Wismar hielten die Warnemünder auch gegen den Lokalrivalen lange Zeit mit. Die Gäste zeigten erst zum Ende der Partie ihre Cleverness und netzten durch Kaminski und Franke nach schönes Zusammenspiel mustergültig ein.

Warnemünde: Fischer – Krause, Engels, Seide, Scharlock, Borchert (65. Bahia), Reimann, Gustavo, Apitz (76. Knechtel), Wilms, Bartsch (65. Carlos). Tore: 0:1 Kamisnki (78.), 0:2 Franke (85.). Schiedsrichter: Peter Brügmann (Schwerin). Zuschauer: 70.

7. Spieltag: FC Schönberg 95 – SV Warnemünde 5:1 (3:1).

Die Warnemünder kamen im Sonntagsspiel des 7. Spieltags beim amtierenden Verbandsliga-Meister FC Schönberg 95 mit 1:5 (1:3) unter die Räder. Bereits nach einer Viertelstunde lagen sie mit 0:3 im Hintertreffen und reanimierten sich in der Folge nur kläglich. Carlos sorgte vor der Pause für eine kurzweilige Ergebniskosmetik, die gegen Ende der Partie wieder deutlich zerstört wurde. „Bereits nach vier Minuten war die Partie entschieden und alles, was wir uns vorgenommen hatten, über den Haufen geworfen. Langsam muss man sich fragen, ob die Qualität bei einigen Spielern ausreicht.“, kritisierte Trainer März.

Warnemünde: Fischer – Krause, Weigle, Engels, März, Borchert, Gustavo (68. Reimann), Wilms, Carlos (46. Mohrmann), Apitz, Bahia (46. Bartsch). Tore: 1:0 Wahab (1.), 2:0 Haese (4.), 3:0 Haese (16.), 3:1 Carlos (44.), 4:1 Jasim (70.), 5:1 Akyol (87.). Schiedsrichter: Dietmar Dittrich (Parchim). Zuschauer: 100.

6. Spieltag: SV Warnemünde – FC Anker Wismar 0:4 (0:0).

Die beste Chance aus dem Spiel heraus hatten die Gastgeber nach einem unvollendeten Lupfer von Carlos Viana de Oliveira. Insgesamt blieben nennenswerte Torraumszenen im ersten Durchgang aber Mangelware – und das auf beiden Seiten. Auf der Gegenseite benötigte der Spitzenreiter aus Wismar nach der Pause zwei Standards, um auf die Siegerstraße zu biegen. Beide Male vollendete Steffen Seering nach einem Eckball. Anschließend war bei den Warnemündern die Luft raus, und Anker schraubte das Ergebnis in der Schlussphase noch in die Höhe.

„Der Sieg für Wismar geht in Ordnung, fiel aber vielleicht ein bisschen zu hoch aus. Eine Stunde lang hielten wir die Partie offen, hatten sogar die besseren Chancen. Nach dem 0:1 war das Spiel dann aber entschieden, weil uns nach vorne kaum noch etwas gelang.“, resümierte Trainer Heiko März.

Seinen Abschied vom SVW hatte sich Hannes König sicher etwas anders vorgestellt. Der junge Mittelfeldspieler und jahrelange Nachwuchstrainer lief am Samstag zum vorerst letzten Mal für die Warnemünder auf. „Das ist natürlich unglücklich, nachdem wir lange gut gegenhalten konnten“, meinte der wegen seines Studiums nach Lüneburg ziehende König.

Warnemünde: Fischer – Krause, Engels, Weigle, März, Mohrmann (77. Bahia), Apitz, Borchert (69. König), Gustavo, Wilms (51. Reimann), Carlos. Tore: 0:1 Seering (59.), 0:2 Seering (81.), 0:3 Moussa (86.), 0:4 Bröcker (88.). Schiedsrichter: Lübke (Bützow). Zuschauer: 120.

5. Spieltag: TSV Graal-Müritz 1926 – SV Warnemünde 2:0 (2:0).

Im ersten Verbandsliga-Derby beider Mannschaften kontrollierten die Hausherren von Beginn an das Spiel und gestatteten den Gästen nur wenige Chancen. Vorne agierten sie abgeklärt und verteidigten nach einer halben Stunde den beruhigenden Vorsprung. „Keine Frage, dass Graal-Müritz verdient gewonnen hat. Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen und sind momentan nicht in der Lage, einen defensiv eingestellten Gegner spielerisch auseinander zu nehmen. Zudem passte auch alles zusammen. Gleich der erste Torschuss wird abgefälscht und ist dadurch unhaltbar.“, resümierte Spielertrainer Heiko März das Geschehen.

Warnemünde: Fischer – Krause, König, Weigle, März, Reimann (68. Apitz), Scharlock, Borchert (85. Engels), Gustavo, Wilms, Knechtel (46. Carlos). Tore: 1:0 Hochheiser (11.), 2:0 Sievert (24.). Schiedsrichter: Semrau (Goldenstädt). Zuschauer: 180.

4. Spieltag: SV Warnemünde – HSG Uni Greifswald 2:2 (1:1).

Der SVW konnte aufgrund von gehörigen Abstimmungsproblemen in der Defensive und harmlosen Angriffsbemühungen nicht an die gute zweite Hälfte beim Rostocker FC anknüpfen. Beide Führungstreffer durch Andreas Borchert wurden jeweils nach kurzer Zeit ausgeglichen, womit es am Ende beim ausgeglichenen Unentschieden bleib.

Warnemünde: Fischer – Krause, Ziesmer (46. König), Bartelt, Engels, Reimann, Scharlock, Borchert, Knechtel, Wilms, Bartsch. Tore: 1:0 Borchert (14.), 1:1 Köpp (20.), 2:1 Borchert (75., Strafstoß), 2:2 Stübing (85.). Schiedsrichter: Kuhardt (Güstrow). Zuschauer: 77.

3. Spieltag: Rostocker FC 1895 – SV Warnemünde 2:2 (2:0).

Im Lokalderby am Damerower Weg trennten sich die Warnemünder nach einer schwachen ersten Hälfte 2:2 (2:0)-Unentschieden vom Rostocker FC von 1895. Einen frühen 0:2-Rückstand drehten die Gäste erst Mitte der besseren, zweiten Halbzeit zum letztliche verdienten Remis. Zuerst verwertete Martin Bartsch einen Abpraller zum Anschluss, ehe Spielertrainer Heiko März einen direkten Freistoß aus 20 Metern ins rechte obere Eck versenkte. Wiederum ein Manko, die miserable Chancenverwertung.

Warnemünde: Fischer – Krause, Ziesemer, Bartelt, März, Reimann, Weigle (65. Scharlock), Borchert, Knechtel (90. Dorn), Wilms, Bartsch (86. Mohrmann). Tore: 1:0 Damhalter (10.), 2:0 Jankowski (15.), 2:1 Bartsch (50.), 2:2 März (69.). Schiedsrichter: Dietmar Voß (Schwerin). Zuschauer: 95.

2. Spieltag: SV Warnemünde – SV Blau-Weiß Polz 1:2 (1:0).

Der SV Warnemünde verlor am Samstag sein Heimpremiere durch einen Kopfballtreffer kurz vor Schluss mit 1:2 (1:0). „Wir haben heute einfach schlecht gespielt und es vor allem aufgrund der zweiten Hälfte nicht verdient, hier was zu holen“, kommentierte Spielertrainer Heiko März. Sein Team ging in der 24. Minute durch einen direkten Freistoßtreffer von Christian Wilms in Führung, ließ aber über das gesamte Spiel die Torgefährlichkeit vermissen. „Borchert, Knechtel, Bartsch, die sind alle blind da vorn. Unser Sturm ist derzeit eine einzige Katastrophe. Da ist keine Bewegung, und dann wollen sie immer mit Hacke und Spitze spielen“, fand März deutliche Worte. Auch viele der weiteren Standards wurden leichtfertig hergeschenkt. Die Polzer profitierten von der Harmlosigkeit der Gastgeber in der zweiten Hälfte, glichen aus und nutzten in der 89. Minute eine ihrer Standardsituationen, um die Partie zu drehen. „Die Polzer haben von unseren Fehlern gelebt und insgesamt geht das Ergebnis in Ordnung“, resümierte März.

Warnemünde: Harder – Krause, März, Bartelt, Weigle, Engels, Seide, Reimann, Knechtel (72. Mohrmann), Wilms, Bartsch (46. Borchert). Tore: 1:0 Wilms (24.), 1:1 Mäder (68.), 1:2 Wilkens (89.). Schiedsrichter: Haack (Anklam). Zuschauer: 80.

1. Spieltag: TSV Friedland 1814 – SV Warnemünde 1:2 (1:0).

Eine womöglich unangenehme Aufgabe zum Auftakt der Verbandsliga 2009/2010 hatten die Warnemünder beim Aufsteiger aus Friedland zu bestehen. Und Heiko März befürchtete schon Schlimmes: „Ich dachte, dass wir nahtlos an die letzte Saison anknüpfen“. Erst bekamen die Gastgeber einen Strafstoß zugesprochen (6.), den Torwart Eric Harder parierte, dann klingelte es doch im Warnemünder Gehäuse (19.). Die optisch überlegenen, aber lange Zeit nicht wirklich zwingenden Warnemünder entschieden das Spiel am Ende aber doch noch für sich. Dem Ausgleich von Christian Wilms (81.) folgte drei Minuten vor Schluss der Siegtreffer von Lars Reimann. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Am Ende war das eine reine Kopffrage“, lobte März sein Team.

Warnemünde: Harder – Krause, März, Bartelt, Mohrmann (75. Weigle), Engels, Reimann, Borchert, Knechtel, Wilms, Bartsch. Tore: 1:0 Rodewald (19.), 1:1 Wilms (82.), 1:2 Reimann (88.). Schiedsrichter: Silbermann-Bartsch (Tornowhof). Zuschauer: 157.

Zusammengestellt von MARTIN SCHUSTER. Ein Dank gilt an diese Stelle an DANIEL HEIDMANN von der Rostocker Ostsee-Zeitung.

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