SV Warnemünde bejubelt Aufstieg in die Verbandsliga

Mit dem 7:0-Erfolg am letzten Spieltag der Fußball-Landesliga West gegen den PSV Wismar entscheiden die Rostocker das Fernduell gegen den punktgleichen FC Schönberg 95 (4:2 beim FC Mecklenburg Schwerin II) für sich.

SV Warnemünde Fußball, Saison 2018/2019
SV Warnemünde Fußball, Saison 2018/2019

Direkt nach dem Abpfiff freuten sich die Spieler des SV Warnemünde noch verhalten. Erst als Stadionsprecher Andreas Hötschkes den Endstand aus Schwerin durchsagte, brachen alle Dämme und der Jubel kannte keine Grenzen. Freudestrahlend umarmten sich Akteure, Trainer, Betreuer und Fans. Die Kicker aus dem Ostseebad haben mit dem 7:0 (4:0)-Erfolg gegen den PSV Wismar den Wiederaufstieg in die Fußball-Verbandsliga klargemacht. Acht Jahre nach dem Abstieg sind die Rostocker zurück in der höchsten MV-Spielklasse. Verfolger FC Schönberg 95, der vor dem letzten Spieltag in der Landesliga West lediglich zwei Tore Rückstand hatte, kam beim FC Mecklenburg Schwerin II nicht über ein 4:2 hinaus.

SVW-Trainer Eckerhard Pasch meinte voller Stolz: „Wir wollten uns auf niemanden verlassen, haben offensiv aufgestellt und unser Ding gemacht. Das war ein starkes Spiel der Mannschaft, die damit eine überragende Saison gekrönt hat. Wir haben eine richtig gute Truppe, extrem charakterstark. Diese Band hat sich den Aufstieg total verdient.“

Sein Team ließ von Beginn an gegen die Wismarer die Tormaschine laufen. Martin Ahrens und Marc Benduhn hatten dem SVW bereits nach zwölf Minuten eine 2:0-Führung herausgeschossen. Hannes Hojenski und Ahrens legten vor der Pause noch den dritten und vierten Treffer nach. Im zweiten Abschnitt blieb die Partie einseitig. Benduhn (52., 60.) per Doppelpack und Trutwig (78.) erhöhten nach Seitenwechsel auf 7:0. Das war auch der Endstand. Danach ging die große Party im Ostseebad los.

SVW-Klubchef Klaus-Dieter Bartsch versprach der Mannschaft im Jubelkreis eine Bimmelbahn-Fahrt durch das Ostseebad. Das sei Tradition bei großen Erfolgen der Fußballer des Traditionsclubs, der einst sogar in der Oberliga und im DFB-Pokal gespielt hat. Vorstandsmitglied Andreas Hötschkes rang um Worte, ehe er sagte: „Das ist einfach nur geil. Die Jungs haben tollen Fußball gespielt, von Anfang an gezeigt, dass sie nichts anbrennen lassen und unbedingt gewinnen und aufsteigen wollen. Diese Mannschaft hat es absolut verdient, nächstes Jahr in der Verbandsliga zu spielen.“

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Gepostet von SV Warnemünde Fußball e.V. am Samstag, 1. Juni 2019

Für Warnemündes Kapitän Martin Ahrens schloss sich ein Kreis. „Ich bin vor acht Jahren noch als A-Jugendlicher mit aus der Verbandsliga abgestiegen. Nun sind wir zurück. Das fühlt sich überragend an, einfach legendär“, betonte der 26-Jährige. Es sei ein unvergesslicher Tag, der ganze Ort auf dem Sportplatz gewesen, die Stimmung grandios, meinte Ahrens überwältigt.

Am Saisonende kommt der SV Warnemünde auf 74 Punkte aus 30 Spielen und ein Torverhältnis von 102:22. Der FC Schönberg hat im Herzschlagfinale um den Aufstieg mit 74 Zählern und 97:24 Treffern knapp das Nachsehen.

SV Warnemünde: Peters – Mahlke (80. Mirzoyan), Hojenski, Becksmann (76. Trutwig), Schröder – Stein (74. Friese), Schäfer, Koop, Scheller – Ahrens, Benduhn.
Tore: 1:0 Ahrens (10.), 2:0 Benduhn (12.), 3:0 Hojenski (34.), 4:0 Ahrens (45.), 5:0, 6:0 Benduhn (52., 60.), 7:0 Trutwig (78.).
Schiedsrichter: Michael Lübke (Bützow).
Zuschauer: 400.

Quelle: Tommy Bastian, Ostsee-Zeitung, Sportbuzzer

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