Tore wollten nicht fallen

2. Runde: SV Warnemünde – Gnoiener SV 0:2 (0:0).

Spät kamen die Gäste aus Gnoien mit ihren alten „Fleischerbus“ aus längst vergangenen Zeiten zum fälligen Pokalspiel in die Parkstraße nach Warnemünde geknattert, doch die Mannschaft war ausgeschlafen und überstand den Angriffsdruck unserer Truppe über die gesamte Spielzeit relativ mühelos. Dann, in der 47. Minute schlugen die Gnoiener das erste Mal richtig zu und es stand 0:1 – per Kopfball nach einer Ecke.

Unsere Mannschaft wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen – das war in jeder Phase von allen Spielern zu spüren, allein an diesem Tag hätten wir bis zum späten Abend spielen können, ein Tor für uns wäre nur durch Zufall oder dem Gegner durch Eigentor gelungen.

Aber wir haben noch dieses Jahr, in 14 Tagen am 8. November 2008 um 10 Uhr, die Chance uns für dieses Pokalaus zu rehabilitieren, denn dann findet das fällige Meisterschaftsspiel gegen den Gnoiener SV wiederum an der Parkstraße in Warnemünde statt.

Warnemünde: Weber – Wegner (70. Harpke), Lau, Wree, Weiß – Strobel, Hötschkes (46. Vogel), Lücke, Dorn (56. Alm) – Griese, Knechtel. Tore: 0:1 Clements (47.), 0:2 (88.).

1. Runde: PSV Rostock – SV Warnemünde 4:6 (1:1, 1:1) n.E.

Das Pokalspiel gegen den Aufsteiger PSV Rostock war sowohl für unsere Mannschaft als auch für unseren Gegner mit vielen Fragezeichen versehen. Das änderte sich dann im Laufe der Spielentwicklung und es wurde ein Spiel auf ein Tor – das der Polizeisportler. Doch gegen dieses aufopferungsvoll kämpfende und klug eingestellte Abwehrbollwerk ein Tor zu erzielen stellte für unsere Spieler eine nicht annehmbare Hürde dar. So waren es dann auch die Jungs vom PSV, die die Tore erzielten. Das erste in den eigenen Kasten, das zweite dann mit einem Fernschuss genau auf unseren Torwart, der es vorzog, zur Seite zu treten und den Ball passieren zu lassen.

Auch gegen den ab der 41. Minute durch Platzverweis dezimierten Gegner gelang in der regulären Spielzeit kein Tor, so dass die Partie sich über die Verlängerung in das Elf-Meter-Schießen quälte. Hier allerdings behielten unsere Schützen die Nerven und versenkten alle Bälle vom Punkt. Somit war das Weiterkommen in die nächste Runde am 25. Oktober 2008 gesichert. Herzlichen Glückwunsch!

Am Vorabend dieses Pokalspiels testete sich unser jüngerer Jahrgang (91er ) unter Flutlicht in einem Spiel gegen unseren B-Junioren-Landesligisten und behielten mit 6:0 die Oberhand. In sehr guter Form, mit Disziplin und viel Spielfreude zeigten sich „Fiete“ Lau, Jan Otte, Eike Weiß und Daniel Griese. Torwart Robert Böttcher offenbarte uns, wie man seinen Kasten rein halten kann. Weiter so!

Warnemünde: Böttcher – Weigle, Knechtel, Wree, Wegner (75. Krüger) – Baaske, Strobel, Engels, Migas (46. Machatsch) – Dorn, Harpke. Tore: 0:1 (36., Eigentor), 1:1 (38.). Elfmeterschießen: 0:1 Strobel, 1:1, 1:2 Weigle, 1:2 verschossen, 1:3 Knechtel, 2:3, 2:4 Dorn, 3:4 PSV, 3:5 Krüger.

Zusammengestellt von WALTER SCHOOF

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