Nach zweitem Sieg in Folge nun auf Platz Drei

Am 19. Spieltag der Fußball-Landesliga West gewann der FSV Bentwisch mit 4:1 in Güstrow, profitierte zudem vom Punktgewinn des TSV Graal-Müritz bei der SG Ludwigslust/Grabow. Sieben Spieltage vor Schluss beträgt der Vorsprung des Tabellenführers nunmehr 13 Punkte.

SV Warnemünde Fußball – SpVgg Cambs-Leezen 1:0 (0:0)

In der Anfangsphase dominierten die Warnemünder nach Belieben. Allerdings vergaben sie mehrfach Chancen zur Führung. Später konnten die Gäste das Spiel ausgeglichener gestalten, offenbarten jedoch immer wieder Schwächen in der Abwehr. Erst in der 85. Minute erlöste Wolfram Göpfert den SVW mit dem 1:0, wurde dabei schön frei gespielt durch Marco Lindenberg.

Jens Kunath (SVW): Unser Aufwärtstrend hat sich fortgesetzt. Wir waren die bessere Mannschaft, wurden für unsere Mühen belohnt.

Warnemünde: Helmers – Krause, Tatewosjan, M. Frahm, Brandt, Schwemer, Lindenberg, S. Frahm, Göpfert, Wilms, Fuchs.
Tor: 1:0 Wolfram Göpfert (85.).

VfL Grün-Gold Güstrow – FSV Bentwisch 1:4 (1:2)

Durchs Hinspiel gewarnt, ließen die Bentwischer die Gastgeber zunächst kommen, erwarteten sie auf Höhe der Mittellinie. Dieses Rezept schien prima aufzugehen. Bentwisch führte schon mit 2:0. Aber Güstrow gab sich noch nicht geschlagen, Kai Büttner verkürzte aus dem Gewühl heraus auf 1:2 (23.). Jetzt waren die Gastgeber am Drücker. Mit hohen Bällen brachten sie die Abwehr des Spitzenreiters einige Male in Verlegenheit. Mit Glück und Geschick retteten sich die Bentwischer aber in die Pause.
Nach dem Wechsel die Gäste wieder putzmunter. Als Grün-Gold-Abwehrchef Mario Bradatsch einen Westphal-Freistoß ins eigene Tor lenkte, war die Partie entschieden (60.). Güstrow setzte nun alles auf eine Karte, hatte bis auf einen Schuss von Kai Büttner aber keine zwingende Torchance mehr.
Dagegen tauchten die Bentwischer ein ums andere Mal frei vor dem Gehäuse von Frank Wegner auf. In der Schlussminute traf Jörn Westphal zum 3:0.

Bernd Maske (Güstrow): Bentwisch war im Spiel nach vorn einfach energischer.
Willy Lootz (Bentwisch): Ich bin sehr zufrieden. Es war zu sehen, dass eine funktionierende Mannschaft auf dem Platz stand.
Bemerkenswert: Ein Sonderlob von Willy Lootz bekam Jörn Westphal. „Was er mit seinen 36 Jahren heute geleistet hat, war beeindruckend. Jeder von ihm ausgeführte Standard sorgte für Gefahr.“

Güstrow: Wegner – Runge, Bradatsch, Rosinski, Bartels, Jabs, Puschik, Kriegel (65. Schnittke), Schult, Bresemann (27. Schulz), Büttner.

Bentwisch: Roth – Boy, Tews, Flemming, Fischer, Mahnke (63. Denz), Geers, Franke, Krause (56. Pröber), Westphal, Maaß (88. Bräutigam).
Tore: 0:1 Jörn Westphal (12.), 0:2 Marty Krause (18.), 1:2 Kai Büttner (23.), 1:3 Eigentor Mario Bradatsch (60.), 1:4 Jörn Westphal (90.).

SV Pastow – Brüsewitzer SV 0:2 (0:0)

Im ersten Durchgang war es ein schwacher Vergleich. Die Gäste, auf Sicherheit bedacht, machten kaum etwas fürs Spiel und Pastow ließ den Schwung der letzten Wochen vermissen. In der zweiten Hälfte nutzten die Brüsewitzer eine missglückte Abseitsfalle zur Führung (63.). Pastow erhöhte nun das Risiko, ohne sich jedoch zwingende Chancen zu erarbeiten. Einen Konter verwerteten die Gäste zum 2:0 (82.). Pastow vergab eine große Möglichkeit, sich weiter vom Tabellen- ende abzusetzen.

Tino Schwarck (Pastow): Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen, haben verdient verloren. Vielleicht wurden einige rechtzeitig auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Pastow: Drebelow – Bormann, Benedict, Schmidt, Niemann, Pries, T. Zapel, Ilzhöfer (80. R. Zapel), Didszilatis, A. Heimburger (46. Müller), Scherf.
Tore: 0:1 Danilo Mraz (63.), 0:2 Toni Rahn (82.).

Grevesmühler FC – Kröpeliner SV 3:0 (1:0)

Jeweils grobe Fehler der Kröpeliner gingen den Gegentoren voraus. Die Gäste versäumten es dagegen, ihre phasenweise Überlegenheit in Tore auszudrücken. Mit dem zweiten Treffer von Grevesmühlen war die Moral der Gäste gebrochen.

Jörg Vick (Kröpelin): Mit dem Auftreten der Mannschaft bin ich nicht unzufrieden. Allerdings müssen wir die krassen individuellen Fehler abstellen, sonst gewinnen wir kein Spiel mehr.

Kröpeliner SV: Karow – Petrikat (60. Borchardt), Schümann, Ebert (68. Schulz), Steinke, Hinzmann, Albrecht, Kröning, Stechow, Vick (68. Bonk), Ewald.
Tore: 1:0 Mathias Wigger (17.), 2:0 Thomas Kacprzyk (53.), 3:0 Thomas Grzegorczek (80.).

SG Ludwigslust/Grabow – TSV Graal-Müritz 2:2 (0:1)

Erstes Tor in einer ausgeglichenen Partie für den TSV kurz vor der Pause durch Christian Baschinski. Auch vom Ausgleich unmittelbar nach dem Wechsel ließen sich die Gäste nicht aus dem Konzept bringen. Marco Fritz erzielte, begünstigt durch einen Torwartfehler der Gastgeber die abermalige Führung für Graal-Müritz. Nach gut einer Stunde kassierten die Gäste das 2:2. Am Ende eine alles in allem gerechte Punkteteilung.

Volker Röhrich (Graal-Müritz): Wie wir heute aufgetreten sind, so stelle ich mir das vor. Trotz unserer Personalprobleme hat sich die Mannschaft als Team präsentiert und bravourös gekämpft.
Bemerkenswert: Trainer Volker Röhrich musste aufgrund einiger Ausfälle sein Team umstellen. Mit Martin Hallier und Marco Fritz kamen zwei Spieler der Kreisligamannschaft des TSV über die volle Spielzeit zum Einsatz. „Beide haben ihre Aufgaben sehr gut erfüllt und eine gute Leistung abgeliefert“, lobte Röhrich.

Graal-Müritz: Marzinski – Spuhler, Baumgärtner (86. Borgwardt), St. Röver, Gräfe, Baschinski, Fritz, Schuchna, Karbowski, Hallier, Friedrich.
Tore: 0:1 Christian Baschinski (44.), 1:1 Michael Runge (48.), 1:2 Marco Fritz (53.), 2:2 Torsten Pössnicker (65.).

Zusammengestellt von André Gericke
Quelle: NNN

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