Nachgefragt bei Stefan Hasse

Platz 16, aktuelle Absiegsgefahr. Die Hinrunde lief alles andere als zufriedenstellend für den SV Warnemünde …

Das ist richtig. Mit dem bisher Gezeigten können wir nicht zufrieden sein. Hauptursache ist das schwache Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft. Oftmals konnten wir zwar mithalten, haben dann aber durch dumme Fehler einfache Gagentore zugelassen, die wir nicht mehr kompensieren konnten. Nach unserem schwachen Start, mit fünf Niederlage in Serie, kamen wir schnell unter Zugzwang, was sicher einem ruhigen und geduldigen Spiel nicht gerade zuträglich ist. Zudem gaben wir zum Teil recht unglücklich die Punkte ab, wie beim 3:4 in Wismar oder durch späte Tore bei den Heimniederlagen gegen Sievershagen oder den Rostocker FC. Insgesamt denke ich, kam schon fast alles zusammen, was so passieren kann.

Woher nehmen Sie die Zuversicht, dass es in der Rückrunde besser läuft?

Zunächst einmal aus der Stimmung in der Mannschaft. Wir haben zusammengesessen und glauben an uns. Ich denke, es ist nicht unmöglich, den Abstieg zu verhindern. Es gibt sicherlich einige Mannschaften, die wir vom Niveau her hinter uns lassen könnten. Nur müssen alle Spieler auch ihr wahres Leistungspotenzial abrufen. Wichtig wird natürlich auch sein, dass wir von größeren Verletzungssorgen verschont bleiben. Nach den ersten vier Spielen werden wir sehen, wohin die Reise geht. Ein Abstieg wäre für den Verein schon bitter, darum muss auch mit aller Macht dagegen angekämpft werden.

Wie war die Vorbereitung bis dato?

Das 0:4 in Wismar würde ich nicht überbewerten. Das Spiel haben wir aus dem vollen Konditionstraining bestritten. Das 1:4 gegen die Hansa Amateure hingegen war schon recht ansprechend. An diese kämpferische und spielerische Leistung müssen wir anknüpfen. Wenn uns das gelingt, ist es möglich, den Abstieg noch zu verhindern.

Gespräch: André Gericke
Quelle: NNN

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