Nach Heimerfolg wieder auf dem 2. Tabellenplatz

Der SV Pastow schoss sich in der Fußball-Landesliga, Staffel West, den Frust vom Leibe. Sage und Schreibe 8:0 siegten die Pastower gegen Kröpelin. Warnemünde hält nach dem 2:1-Heimerfolg über Graal-Müritz den Kontakt zur Tabellenspitze und rangiert momentan auf dem zweiten Tabellenplatz der Liga.

SV Warnemünde Fußball – TSV Graal-Müritz 2:1 (2:0)

Graal-Müritz konnte in der Anfangsphase zwei gute Möglichkeiten nicht zur Führung nutzen. Nach einer Standardsituation besorgte Wolfram Göpfert die Führung für die Gastgeber. Im weiteren Verlauf der ers- ten Halbzeit sahen die Zuschauer eine zerfahrene Partie, wobei beide Mannschaften mit dem böigen Wind zu kämpfen hatten. Als die Gäste die Partie eigentlich im Griff hatten, schlug Warnemünde durch David Krause erneut zu – 2:0-Halbzeitführung.
Nach dem Wechsel taten die Gastgeber nur noch das Nötigste, lauerten auf Konter. In der Schlussphase wurde es noch mal spannend. TSV-Kapitän Steffen Röver verkürzte per Kopf auf 1:2. Zu mehr reichte es für die an diesem Tage offensiv harmlosen Graal-Müritzer aber nicht.

Jens Kunath (SVW): Wir sind verdient in Führung gegangen. Nach dem Wechsel hatte Graal-Müritz mehr vom Spiel, allerdings ohne zwingende Chancen. Letztlich haben wir aufgrund der ersten Hälfte verdient gewonnen.

Volker Röhrich (Graal-Müritz): Bis auf die Anfangsphase haben wir nicht gut gespielt. Der Rückstand hat uns total aus dem Rhythmus gebracht. Vor allem im Offensivbereich müssen wir zu legen. Das war heute schon ein kleiner Rückschritt.

Warnemünde: Werner – Balbach, Tatewosjan (88. gelb-rote Karte), Schneider, Frahm, Göpfert, Lindenberg, Krause (80. Hetzschold), Schwemer, Kirchenberg, Wilms (75. Maman Ibrahim).
Graal-Müritz: Leißner – Borchardt, Gräfe, Deutschmann, St. Röver, Schuchna, Borgwardt, Karbowski (68. Baschinski), Baumgärtner, Friedrich, Spuhler (46. Moldenhauer).
Tore: 1:0 Göpfert (13.), 2:0 Krause (44.), 2:1 St. Röver (88.).

SV Pastow – Kröpeliner SV 8:0 (1:0)

Wenn der SV Pastow in diesem Spieljahr einmal gewinnt, dann gleich richtig, auch egal, ob der Gegner Tabellendritter ist. Von Beginn an waren die Gastgeber spielbestimmend, erarbeiteten sich zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten. Mehr als eine 1:0-Halbzeitführung sprang aber nicht heraus. Glück hatten die Pastower aber auch, kurz vor dem Wechsel vergab Kröpelin eine Riesenchance zum Ausgleich.
Nach der Pause übernahmen die Gastgeber sofort wieder die Initiative und nutzten jetzt fast jede Torchance. Der Höhepunkt vielleicht ein Freistoßtor aus ca. 40 Metern von Ronald Pries.

Wolfgang Moschke (Pastow): Wir sind heute als Mannschaft aufgetreten und haben die Partie völlig verdient gewonnen. Jetzt bleibt abzuwarten, wie die Mannschaft diesen Sieg verkraftet und ob sie gelernt hat, dass man sich alles hart erarbeiten muss oder glaubt, dass im nächsten Spiel wieder alles von alleine läuft.

Jörg Vick (Kröpelin): Ich bin ganz schön enttäuscht, vor allem über die Höhe der Niederlage. Anstatt nach dem dritten Treffer auf Schadensbegrenzung zu spielen, stürmten wir weiter, sind ins offene Messer gelaufen. Vor allem unser Torwart Stefan Karow tat mir leid. Er wurde von seinen Mitspieler im Stich gelassen.

Pastow: French – Bormann, Schmidt, Didszilatis, Nier, Niemann (68. Leuchter), Pries, Lauckner, Benedict (77. R. Zapel), Scherf (68. Linde), Müller.
Kröpelin: Karow – Ebert, Kröning, Holtz (46. T. Abshagen), Ewald, Wohlgethan, Bonk, Stubbig (75. Borchardt), Vick, Hausburg, Schramke (75. Albrecht).
Tore: 1:0 Pries (43.), 2:0 Müller (61.), 3:0 Scherf (63.), 4:0, 5:0, 6:0 und 7:0 Müller (66., 69., 70. und 76.), 8:0 Pries (82.).

Grün-Gold Güstrow – SpVgg Cambs-Leezen 1:3

Einen Rückschlag mussten die Güstrower im Heimspiel gegen die SpVgg Cambs-Leezen hinnehmen. Die Barlachstädter waren zwar die diktierende Mannschaft, konnten die sich bietenden Tormöglichkeiten aber nicht nutzen. Ein Fehlpass im Spielaufbau leitete einen erfolgreichen Konter der Gäste ein.
Güstrow brauchte nicht lange, um sich vom Rückstand zu erholen, glich umgehend aus. Nach der Pause bestraften die Gäste eine Nachlässigkeit in der Abwehr der Güstrower – abermalige Führung für die SpVgg. Die Gastgeber setzten in den Schlussminuten alles auf eine Karte. Die sich nun bietenden Freiräume nutzten die Gäste zur endgültigen Entscheidung.

Bernd Maske (Güstrow): Das war heute wieder der Beweis, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann.

Güstrow: Wegner – Schnittke, Bradastch, Rosinski, Kiegel, Puschik, Jabs, Bartels (60. Selami), Schuldt, Bresemann, Schulz.
Tore: 0:1 Bahls (73.), 1:1 Bresemann (80.), 1:2 Bahls (82.), 1:3 Karsten (90.).

Eintracht Schwerin II – FSV Bentwisch 0:0

Nach anfänglichen Problemen kontrollierten die Gäste über weite Strecken das Geschehen. Allerdings taten sie sich gegen die massive und robuste Abwehr der Gastgeber schwer. Schwerin operierte zumeist mit langen Bällen, blieb aber ungefährlich.

Willy Lootz (Bentwisch): Wir haben heute ganz klar zwei Punkte verschenkt. Leider haben wir es versäumt, unsere Chancen zu nutzen. Dieses Unentschieden wirft uns aber nicht um.

Bentwisch: Hoffmann – Boy, Tews, Flemming, Krause, Denz, Wornowski, Geers, Schimanski (58. Orlowski), Franke, Becker (82. Westphal).
Tore: Fehlanzeige.

Zusammengestellt von André Gericke
Quelle: NNN

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