März: »Ärgern nützt nichts«

30. Spieltag: Greifswalder SV 04 II – SV Warnemünde 5:2 (3:1).

„Wir haben uns durch individuelle Fehler mal wieder selbst geschlagen“, kommentierte Spielertrainer Heiko März einmal mehr. Nach dem Ausgleich zum 1:1 trafen die Gäste zweimal, wurden aber vom Linienrichter zurückgewunken. Dann patzte Keeper Denny Fischer doppelt und es machtensich die kurzfristigen Ausfälle in der Abwehr bemerkbar. Zwischenzeitlich lag der SVW sogar mit 1:5 hinten. „Ärgern nützt jetzt nichts mehr“, beruhigte sich März schnell, der zum Saiosnabschluss mit seinemjungen Team als Aufsteiger auf dem zwöften Tabellenplatz landete.

Warnemünde: Fischer – Weigle, Ziesemer, Borchert, Baaske (60. Witt), König, März, Döscher (67. Bartsch), Knechtel, Reimann, Wilms. Tore: 1:0 Hildebrandt (15.), 1:1 Reimann (17.), 2:1 Stübing (34.), 3:1 Raths (35.), 4:1 Raths (47.), 5:1 Wiroth (57.), 5:2 Bartsch (87.). Schiedsrichter: Räder (Rebelow). Zuschauer: 50.

29. Spieltag: SV Warnemünde – Malchower SV 90 2:4 (1:1).

Am vorletzten Spieltag der Verbandsliga schien Heiko März trotz der Niederlage zufrieden: „Ich kann mit der Leistung der Mannschaft absolut leben. Ich denke wir haben hier zwei gleichwertige Teams gesehen“. Der Spielertrainer war in der 14. Minute beim Führungstreffer mit beteiligt, als er eine lang gezogene Ecke mit dem Kopf zu Hannes König verlängerte, der den Ball in die lange Ecke beförderte. Doch die Freude hielt nicht lange, denn schon neun Minuten später glichen die Gäste aus. Kurz nach dem Wiederanpfiff ging der Tabellenzweite sogar in Führung als der kleine Christian Urgast den vor allem bei hohen Bällen sehr unsicher agierenden Keeper Denny Fischer per Kopf tunnelte. Doch die Warnemünder kamen durch den Ausgleichstreffer von Lars Reimann (52.) schnell zurück und hatten in der Folge auch gute Chancen selbst in Führung zu gehen, doch der ehemalige Warnemünder Dan Röpcke entschied das Spiel mit einem Fernschuss (75.) und einem verwandelten Elfer (87.) für die Gäste.

Warnemünde: Fischer – Krause, Ziesemer, Bartelt, März, König (83. Bartsch), Weigle, Reimann, Döscher, Wilms, Knechtel (57. Telemann). Tore: 1:0 König (14.), 1:1 Kostyk (23.), 1:2 Urgast (49.), 2:2 Reimann (55.), 2:3 Röpcke (76.), 2:4 Röpcke (88., Foulstrafstoß). Schiedsrichter: Ludwig (Fahrenholz). Zuschauer: 95.

28. Spieltag: FSV Malchin – SV Warnemünde 2:1 (1:0).

Gegen defensiv eingestellte Gastgeber rannten die Warnemünder einem frühen 0:1-Rückstand hinterher. Zwar dominierte der Neuling das Geschehen, konnte jedoch kein Kapital daraus schlagen. Vielmehr noch: Unmittelbar nach der Pause geriet der SVW sogar mit 0:2 ins Hintertreffen. Spielertrainer Heiko März brachte seine Mannschaft mit seinem ersten Verbandsligator nach einer Ecke noch einmal heran. Zu mehr langte es aber nicht mehr, da die Zerstörungstaktik der Gastgeber aufging. „Ich kann wieder die gleiche Platte herausholen. Unser Spiel sieht bis zum Sechzehner gefällig aus. Zudem hatten wir 70 Prozent Ballbesitz. Allerdings entwickeln wir momentan nicht den entscheidenden Zug zum Tor.“ resümierte März.

Warnemünde: Krüger – Krause, Ziesemer, Bartelt, Weigle, König (85. Lentzner), März, Wilms, Telemann, Knechtel, Bartsch (58. Döscher). Tore: 1:0 Plagens (12.), 2:0 Rzeszutek (48.), 2:1 März (63.). Schiedsrichter: Falk (Neetzow). Zuschauer: 150.

27. Spieltag: SV Warnemünde – FC Anker Wismar 3:5 (2:4).

Eine erste Viertelstunde zum Vergessen erwischten die Warnemünder, die nach 15 Minuten bereits 0:3 hinten lagen. „Mit dem Auftritt ab der 16. Minute kann ich dann leben“, versuchte es Spielertrainer Heiko März positiv zu sehen. Bis zur 43. Minute konnte durch zwei Telemann-Tore auf 2:3 verkürzt werden, doch Anker setzte noch vor der Pause einen erneuten Schlag. Der zweite Durchgang gehörte dem SVW, der durch Wilms erneut auf 3:4 verkürzte, den Ausgleich aber trotz einer Gelb-Roten Karte für die Wismarer (74.) nicht erzielte und noch das 3:5 kurz vor Schluss bekam.

Warnemünde: Krüger – Krause, Ziesemer, Bartelt, Mohrmann, März, Reimann, Döscher, Telemann, Knechtel (66. Bartsch), Wilms. Tore: 0:1 Bartelt (5., Eigentor), 0:2 Ohl (7.), 0:3 Rosinski (15.); 1:3 Telemann (27.), 2:3 Telemann (43., Strafstoß), 2:4 Rosinski (45., Strafstoß), 3:4 Wilms (56.), 3:5 Wulff (90.).

26. Spieltag: SV Blau-Weiß Polz – SV Warnemünde 4:2 (2:1).

Im achten Spiel in Folge blieben die Warnemünder sieglos, so auch beim Vorletzten in Polz. „Die junge Truppe hat sich von den kämpfenden Polzern den Schneid abkaufen lassen. Man kann dem Team aber keinen Vorwurf machen, wenn man unsere Peronallage sieht“, meinte März, der auf einige Spieler der 2. Mannschaft zurückgriff.

Warnemünde: Fischer – Krause, März, Bartelt, Böckler, Weigle, Reimann, Borchert (85. Vierling), Telemann, Bartsch, Lentzner. Tore: 1:0 Petzold (30.), 1:1 Borchert (31.), 2:1 Wilkens (43.), 3:1 Wallbaum (56.), 3:2 Telemann (75.), 4:2 Mäder (83., Strafstoß). Schiedsrichterin: Blumenholz (Pritzwalk). Zuschauer: 210.

25. Spieltag: SV Warnemünde – FC Schönberg 95 0:2 (0:1).

Wie im Hinspiel verloren die Warnemünder auch das Rückspiel gegen den Spitzenreiter aus Schönberg. Ersatzkapitän Christian Wilms war mit dem Auftreten seiner Mannschaft dennoch nicht unzufrieden: „Wenn man das Spiel sieht, war die Niederlage unnötig. Wir waren gleichwertig, schießen an den Pfosten und kriegen zwei dumme Gegentore. Rundum kann man mit der Leistung aber zufrieden sein, denn jeder war für den anderen da. Aber so läuft unsere Rückrunde derzeit, das ist schon sehr bitter.“ Einmal mehr musste der Gastgeber einem Rückstand hinterherlaufen. In der 9. Minute gingen die Schönberger durch Thomas Manthey in Führung. Doch die Hausherren waren keineswegs spielerisch unterlegen oder geschockt. In der 18. Minute traf Martin Bartsch aus 16 Metern den Pfosten und sechs Minuten später bekam Tobias Knechtel den Ball aus zwei Metern nicht über die Linie gedrückt. Doch nach einer halben Stunde wurde der Spitzenreiter souveräner. Es boten sich einige Möglichkeiten, um zu erhöhen. Die Gastgeber wirkten mit zunehmender Spielzeit immer ideenloser, scheiterten ein ums andere Mal an den kompakten Gästen. Die Entscheidung fiel in der 64. Minute, als Niwar Jasim nach einem Freistoß mit dem Kopf zur Stelle war.

Warnemünde: Fischer – Krause, Ziesemer, Bartelt, März, Reimann, Bartsch, Döscher (59. Engels), Knechtel, Wilms, Mohrmann. Tore: 0:1 Manthey (8.), 0:2 Jasim (62.). Schiedsrichter: Jörg Dräger (Gützkow). Zuschauer: 100.

24. Spieltag: Rostocker FC von 1895 – SV Warnemünde 2:2 (1:1).

So richtig zufrieden schien am Sonnabendnachmittag keiner nach dem Abpfiff am Damerower Weg zu sein. Während der RFC aufgrund der höheren Spielanteile auch nach dem späten Ausgleichstreffer nicht zufrieden sein konnte, fiel es auch den personell angeschlagenen Warnemündern schwer, das späte Remis als zufriedenstellend anzusehen. „Es sind eigentlich zwei verlorene Punkte für uns. Aber ich muss meinem Team auch ein Kompliment machen, denn hier stand erneut eine Mannschaft auf dem Platz, die für einander gekämpft hat“, lobte Heiko März sein Team. Auch beim RFC lief er mit seiner Truppe einem Rückstand hinterher. In der 21. Minute traf Thomas Schölkopf nach einem Abpraller aus rund 22 Metern. Diesem Rückschlag folgte der nächste: Torjäger Patrick Telemann musste in der 29. Minute nach einem Presschlag ausgewechselt werden. Wenig später folgte jedoch der Ausgleich, als Martin Bartsch einen verunglückten Schuss mit dem Kopf ins RFC-Gehäuse lenkte (36.).

Nach dem Seitenwechsel kam es noch besser für den Aufsteiger. Christian Wilms ließ mit einem Solo die RFC-Abwehr schlecht aussehen und versenkte das Leder. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, denn wir haben viel für das Spiel getan und die Warnemünder machen aus zwei Chancen zwei Tore“, meinte RFC-Coach Christopher Stoll. Sein Team versuchte nach einer Stunde großen Druck aufzubauen. Markus Neun scheiterte in der 70. Minute mit seinem Freistoß am Pfosten. Ansonsten ließ der Gast wenig zu. „Warnemünde hat hier heute die Qualität gezeigt, kompakt zu stehen“, zollte Stoll dem Gegner Respekt. In der 86. Minute verhalf dann der erfahrenste Spieler auf dem Feld dem RFC zum Ausgleich. Heiko März schoss beim Klärungsversuch einen Gegenspieler an und brachte damit seine Abwehr in die Bredouille. Der eingewechselte Ringo Scholz überwand den bis dahin starken Denny Fischer im Tor und sicherte einen späten Punktgewinn für den RFC. „Ich muss den Ball einfach auf die Tribüne dreschen“, zeigte sich März selbstkritisch.

Warnemünde: Fischer – Krause, Ziesemer, Bartelt, Döscher, März, Reimann, Mohrmann, Wilms (81. Reimer), Bartsch, Telemann (29. Knechtel). Tore: 1:0 Schölkopf (21.), 1:1 Bartsch (37.), 1:2 Wilms (47.), 2:2 Scholz (86.). Schiedsrichter: Arbeiter (Rostock). Zuschauer: 100.

23. Spieltag: Pasewalker FV – SV Warnemünde 3:1 (1:0).

Der SV Warnemünde kommt in der Rückrunde nicht richtig in Tritt. In Pasewalk setzte es eine 1:3-Niederlage, bei der Spielertrainer Heiko März klare Feststellungen machte: „Uns fehlt derzeit einfach die körperliche und geistige Frische. Wir pfeifen personell aus dem letzten Loch, aber es gehen derzeit auch nicht alle an die Leistungsgrenze“. Zudem kamen „haarsträubende Fehler“. Nachdem der frühe Rückstand schon durch einen Ballverlust des letzten Mannes verursacht wurde, fabrizierte die Hintermannschaft nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Patrick Telemann den gleichen Fehler noch einmal. „Pasewalk hat auf Fehler gewartet und wir haben sie mal wieder eingeladen. Wir schlagen uns zurzeit selbst“, ärgerte sich März.

Warnemünde: Fischer – Krause, März, Bartelt, Weigle (46. Mohrmann), Ziesemer, Reimann, Döscher (20. Knechtel), Telemann, Witt, Bartsch.
Tore: 1:0 Kahl (1.), 1:1 Telemann (55.), 2:1 Kotula (61.), 3:1 Andruszko (78.). Schiedsrichter: Kierzkowski (Stettin). Zuschauer: 154.

22. Spieltag: SV Warnemünde – VSG Weitenhagen 1:1 (1:1).

Der SV Warnemünde auch im vierten Spiel in Folge ohne Sieg. Gegen die Randgreifswalder startete der Aufsteiger denkbar schlecht und lag bereits nach acht Minuten zurück. „Wir laufen derzeit immer Rückständen hinterher und das wird gegen solche Teams schwierig“, ärgerte sich Warnemündes Co-Trainer Karl–Heinz Aul, der Heiko März vertrat. Sein Team blieb gegen größtenteils destruktive Gäste überlegen. Als Ausgleichstorschütze durfte sich in der 34. Minute Lars Reimann feiern lassen, dessen Flanke aus dem Halbfeld an Freund und Feind vorbei in die lange Ecke trudelte. In der zweiten Hälfte präsentierte sich die Defensive der Warnemünder abenteuerlich. Die größte Chance zur Führung hatte Martin Bartsch (72.), als er nach einer Telemann-Flanke nur die Latte traf. „Wir haben den Ball nicht laufen lassen und wenn man es bei so vielen Spielanteilen nicht versteht, diesen Gegner zu knacken, dann hat man es auch nicht verdient“, resümierte Aul.

Warnemünde: Fischer – Ziesemer, Lindenberg (60. Engels), Bartelt, Mohrmann, Reimann, Weigle, Döscher, Telemann, Wilms, Bartsch. Tore: 0:1 Hildesheim (8.), 1:1 Reimann (34.). Schiedsrichter: Brügmann (Schwerin). Zuschauer: 95.

21. Spieltag: SV Waren 09 – SV Warnemünde 1:0 (0:0).

Trotz einiger Personalsorgen verkaufte sich der SV Warnemünde beim Tabellendritten teuer. „Ich bin mit der Leistung mehr als zufrieden, denn da ist eine Mannschaft aufgetreten, die hinten wenig zugelassen hat“, lobte der gesperrte Heiko März sein Team. Gut fünf Minuten vor dem Ende war der flinke Lars Döscher auf dem Weg zum Ausgleich, wurde jedoch vom Keeper und dem letzten Abwehrmann gestoppt. „Waren war überlegen und auch das eine Tor besser“, meinte der Spielertrainer.

Warnemünde: Fischer – Krause, Ziesemer, Weigle, Mohrmann, Engels, Reimann, Seide (69. Witt), Telemann, Wilms, Döscher. Tor: 1:0 Schawaller (65.). SR: Silbermann-Bartsch (Tornowhof). Zuschauer: 323.

20. Spieltag: SV Warnemünde – Lübzer SV 0:0.

In einem ereignisarmen Spiel kamen die Warnemünder gegen den Vorletzten nicht über ein torloses Remis hinaus. Offensiv klemmte es beim SVW. Torjäger Patrick Telemann hatte in zwei Szenen Pech. In der 24. Minute verpasste er eine Hereingabe von Christian Wilms nur hauchdünn vor dem Tor, in der 66. Minute köpfte er nach einer Wilms-Ecke seinen Mitspieler Lars Döscher an, der so ungewollt für die Lübzer auf der Linie klärte. Auch Heiko Mohrmann kam nach einer Wilms-Hereingabe aus fünf Metern zum Schuss (70.), zielte aber nur auf den Keeper. „Zu dem Spiel will ich keinen Kommentar abgeben“, meinte Heiko März nur.

Warnemünde: Krüger – Krause, Lindenberg, Bartelt, März, Reimann (25. Mohrmann), Weigle, Döscher, Telemann, Wilms, Ziesemer. Tore: Fehlanzeige. Schiedsrichter: Block (Krebsow). Zuschauer: 85.

19. Spieltag: FC Vorwärts Drögeheide – SV Warnemünde 3:1 (1:0).

„Bei allen Spielen, bei dem wir zuvor länger als eine Stunde im Bus sitzen, scheint die Mannschaft das Gefühl zu haben, dass wir einen Betriebsausflug machen“, erklärte Spielertrainer Heiko März einmal mehr das ihn nervende Auftreten seiner Truppe auf fremden Plätzen. „Wir sind nicht in die Zweikämpfe gegangen, haben uns nicht bewegt, das ist das typische Auswärtsgesicht des SV Warnemünde. Und wenn man im Spielaufbau komplizierter spielen will, obwohl es auch einfacher geht, lädt man den Gegner noch zum Toreschießen ein“, ärgerte sich März über die Gegentore. Selbst nach dem Anschlußtreffer knapp zehn Minuten vor Schluss, konnte sein Team die Gastgeber nicht unter Druck setzen.

Warnemünde: Krüger – Krause, März, Bartelt, Weigle, Ziesemer, Reimann, Döscher, Telemann, Wilms, Mohrmann (26. Bartsch, 62. Seide). Tore: 1:0 Wölk (16.), 2:0 Siewerdt (54.), 2:1 Wilms (81.), 3:1 Siewerdt (90.). Schiedsrichter: Haack (Anklam). Zuschauer: 95.

18. Spieltag: SV Warnemünde – FC Eintracht Schwerin 2:1 (1:0).

Den Spieljahresauftakt 2009 gestalteten die Jungs um Heiko März am Samstag vor heimischem Publikum erfolgreich mit 2:1 (1:0). Nach dem 8:1-Triumph aus dem Hinspiel brachte Heiko Mohrmann die Warnemünder im Anschluss an eine Ecke per Kopf in Führung. Mit Beginn des zweiten Durchgangs dezimierten sich die Schweriner durch eine Rote Karte von Kapitäb Eberst selbst und kamen daraufhin trotzdem zu Chancen. SVW-Kapitän Christian Wilms baute jedoch nach einen von zahlreichen Kontern den Vorsprung durch eine starke Einzelleistung aus, ehe die Schweriner zum Anschluss (75.) kamen.

Warnemünde: Fischer – Krause, März, Bartelt, Weigle, Ziesemer, Reimann, Seide (67. Engels), Döscher, Wilms, Mohrmann. Tore: 1:0 Mohrmann (19.), 2:0 Wilms (69.), 2:1 Rickler (75.). Schiedsrichter: Enrico Barsch (Wismar). Rote Karte: Eberst (53., Tätlichkeit). Zuschauer: 150.

17. Spieltag: Sievershäger SV 1950 – SV Warnemünde 0:1 (0:1).

Das Lokalderby in Lambrechtshagen entschieden die Warnemünder etwas glücklich für sich. Dabei erzielte Youngster Steve Weigle mit seinem zweiten Saisontreffer in der 20. Minute nach einer Ecke das Tor des Tages. Die eigentlich etwas zu flach und zu kurz geratene Hereingabe beförderte Weigle über den Sievershäger Keeper André Krüger in die lange Ecke. Ansonsten bot die erste Halbzeit keine weiteren nennenswerten Torraumszenen.

Nach der Pause investierten die Gastgeber mehr ins Spiel, erarbeiteten sich jedoch kaum nennenswerte Chancen. Zwar trafen sie dreimal ins Warnemünder Tor, allerdings stand der Schütze zuvor jeweils im Abseits. Auch in Überzahl schaffte der SSV nicht mehr den Ausgleich. „Wir hatten schon ein paar brenzliche Situationen zu überstehen“, meinte Spielertrainer Heiko März, zudem fiel ihm auf, „dass wir in der Hinrunde viel dazugelernt haben und uns nicht mehr so leicht überraschen lassen“.

Durch diesen neunten Saisonsieg schoben sich die Warnemünder (28 Punkte, 41:30 Tore) an den Sievershägern (28, 24:15) auf den fünften Tabellenplatz vorbei, auf dem sie jetzt auch überwintern.

Warnemünde: Fischer – Krause, Engels, Bartelt, März, Reimann, Weigle, Döscher (46. Lentzner), Telemann, Wilms (34. Ziesemer), Bartsch (89. Witt). Tor: 0:1 Weigle (20.). Schiedsrichter: Semrau (Goldenstädt). Gelb-Rote Karte: Telemann (69.). Zuschauer: 90.

16. Spieltag: SV Warnemünde – 1. FC Neubrandenburg 2:1 (1:1).

Im ersten Spiel der Rückrunde gelang der März-Elf die erfolgreiche Revanche gegen den 1. FC Neubrandenburg. Gleich den ersten gefährlichen Angriff vollstreckte Ersatzkapitän Christian Wilms nach einen schönem Zuspiel von Lars Reimann. Doch die Gäste steckten nicht auf und erzielten kurz darauf den Ausgleich. Erst im zweiten Durchgang brachte eine Ecke den Erfolg. Lars Döscher traf mit einem Volleyschuss aus Nahdistanz zum 2:1. Den Sieg besiegelte in der Nachspielzeit Torwart Denny Fischer, der eine Eins-zu-Eins-Situation glänzend parierte.

Warnemünde: Fischer – Krause, Bartelt, März, Reimann, Weigle (44. Mohrmann), Döscher, Ziesemer, Seide, Wilms, Telemann. Tore: 1:0 Wilms (12.), 1:1 Schmidt (20.), 2:1 Döscher (63.). Schiedsrichter: Dräger (Gützkow). Zuschauer: 120.

15. Spieltag: SV Warnemünde – Greifswalder SV 04 II 6:3 (4:2).

Nach zuletzt drei Niederlagen fanden die Warnemünder Warnemünde gegen den Aufstieger aus Greifswald wieder in die Erfolgsspur zurück. Mitte der ersten Hälfte spielte sich der Gastgeber innerhalb von nur acht Minuten durch Patrick Telemann und einem Doppelpack von Lars Reimann eine solide 3:0-Führung heraus. Zwischenzeitlich parierte Denny Fischer einen Strafstoß der Gäste glänzend. Nachdem die Greifswalder doch zum 1:3-Anschlusstreffer kamen, stellte Steve Weigle den alten Abstand mit einem 25 Meter-Schuss wieder her. Die Gäste konnten aber noch vor der Pause erneut verkürzen. In der zweiten Halbzeit verpasste es Warnemünde oftmals konsequenter die Entscheidung herbeizuführen und spielte defensiv häufig sehr abenteuerlich, was die Gäste aber nicht nutzen konnten. Christian Wilms und Telemann entschieden mit ihren Treffern die Partie. Den Schlusspunkt eines torreichen Spiels setzten kurz vor Ende die Gäste. „Die Greifswalder waren von der ersten Minute an gefährlich, aber wir hatten heute eine Mannschaft auf dem Platz, die sich von der ersten Minute an den Arsch aufgerissen hat“, äußerte sich ein zufriedener Heiko März.

Warnemünde: Fischer – Krause, Engels (70. Käkenmeister), Bartelt, März, Reimann, Weigle, Döscher, Telemann, Wilms (58. Mohrmann), Bartsch. Tore: 1:0 Telemann (24.), 2:0 Reimann (27.), 3:0 Reimann (32.), 3:1 Greinert (34.), 4:1 Weigle (37.), 4:2 Kröger (42.), 5:2 Wilms (57.), 6:2 Telemann (80.), 6:3 Kröger (90.). Schiedsrichter: Frericks (Chemnitz). Zuschauer: 83.

14. Spieltag: Malchower SV – SV Warnemünde 3:2 (3:1).

Eine unnötige, knappe Schlappe kassierte der SV Warnemünde am Freitagabend beim Malchower SV. „Nach unserer Führung spielten wir nur noch Angsthasenfußball“, so Trainer Heiko März. Folgerichtig drehten die Gastgeber die Partie und lagen zur Pause vor 360 Zuschauern mit 3:1 vorne. Nach dem Wechsel kamen die Gäste stärker auf und durch Lars Reimann zum Anschluss. In letzter Minute setzte Martin Bartsch einen Kopfball an die Latte.

Warnemünde: Fischer – Krause, März, Bartelt, Ziesemer, Engels (46. Weigle), Reimann, Nguyen-Van (46. Bartsch), Telemann, Wilms, Döscher. Tore: 0:1 Telemann (8.), 1:1 Kostyk (20.), 2:1 Urgast (42.), 3:1 Röpcke (44.), 3:2 Reimann (68.). Schiedsrichter: Silbermann-Bartsch (Tornowhof). Zuschauer: 360.

13. Spieltag: SV Warnemünde – FSV 1919 Malchin 0:1 (0:1).

Trotz zahlreicher Torchancen und optischer Überlegenheit setzte es am Samstag die zweite Heimniederlage. „Wir hätten auch noch eine Stunde spielen können, wir hätten keinen Treffer gemacht“, äußerte sich Spielertrainer Heiko März selbstkritisch. Er haderte aber auch mit der Schiedsrichterleistung. „Bei einer solchen Leistung hat man irgendwann keine Lust mehr, sich 90 Minuten den Hintern aufzureißen. Und ich muss meine Mannschaft auch irgendwann mal in Schutz nehmen. Verloren haben wir aber, weil wir zu blind vor dem Tor waren“, erklärte März weiter. Dass Denny Fischer in der 90. Minute noch einen Elfmeter ghielt, ging im Trubel der zuvor ausgesprochenen, umstrittenen Platzverweise von Lindenberg und Käkenmeister fast unter.

Warnemünde: Fischer – Krause, Lindenberg, Bartelt, Mohrmann, Engels (59. Käkenmeister), März, Döscher, Bartsch, Reimann, Wilms (30. Seide). Tor: 0:1 Rzeszutek (27.). Gelb-Rote Karte: Lindenberg (90.). Rote Karte: Käkenmeister (90., Notbremse). Schiedsrichter: Voß (Schwerin). Zuschauer: 88.

12. Spieltag: FC Anker Wismar – SV Warnemünder 5:0 (2:0).

Beim Tabellennachbarn unterlagen die März-Schützlinge deutlich mit 0:5 (0:2). Eine haarsträubende Anfangsphase nutzten die Hausherren zur frühen Führung, die sie im zweiten Durchgang ausbauten. Auf der Gegenseite klappte dagegen nichts, beste Chancen wurden ausgelassen. „Das war so ein Tag, an dem man im Bett bleiben sollte. Wir waren nicht in den Zweikämpfen, haben uns nicht gewehrt und verhalten, als wenn wir auf einem Tagesausflug wären“, resümierte Heiko März nach der höchsten Saisonniederlage in Wismar.

Warnemünde: Fischer – Krause, Lindenberg, Bartelt, Weigle (61. Mohrmann), Engels (66. Ziesemer), März, Döscher, Telemann, Reimann, Wilms. Tore: 1:0 Charaffe (8.), 2:0 Heine (9.), 3:0 Charaffe (54.), 4:0 Bröcker (56.), 5:0 Gagzow (78.). Schiedsrichter: Michael Lübke (Bützow). Zuschauer: 325.

11. Spieltag: SV Warnemünde – SV Blau-Weiß Polz 3:0 (0:0).

Die Warnemünder fuhren am 11. Spieltag ihren sechsten Saisonsieg ein und hielten somit, auf dem vierten Tabellenplatz, Anschluss an die Spitzengruppe der Liga. Angreifer Patrick Telemann entschied mit seinen Saisontreffern elf und zwölf innerhalb von zehn Minuten die Partie für seine Farben. Joungster Christan Engels erhöhte zwischendurch zum 2:0. „Bei unserer offensiven Spielart ist die Gefahr gegeben, dass der Gegner auch mal zu einer Torchance kommt. Wir haben auch dank eines starken Denny Fischer zu Null gespielt. Damit bin ich zufrieden“, freute sich Spielertariner Heiko März.

Warnemünde: Fischer – Krause, Lindenberg, Bartelt, März, Reimann, Ziesemer (66. Mohrmann), Weigle (63. Döscher), Telemann, Wilms, Engels. Tore: 1:0 Telemann (55.), 2:0 Engels (62.), 3:0 Telemann (65.). Schiedsrichter: Barrabas (Hamburg). Zuschauer: 95.

10. Spieltag: FC Schönberg 95 – SV Warnemünde 3:1 (2:0).

Beim unangefochtenen Tabellenführer verloren die Warnemünder im Sonntagsspiel der Verbandsliga MV vor 175 Schaulustigen in Schönberg mit 1:3 (0:2). Nach den entscheidenden Toren von Christian Schwarz (2) und Florian Zysk konnte Lars Reimann gegen Ende der Partie lediglich für Ergebniskosmetik sorgen. Auch das letzte Aufeinandertreffen beider Teams ging im März 2000 mit 3:2 an die Gastgeber.

Warnemünde: Fischer – Krause, Lindenberg, Bartelt, März, Reimann, Mohrmann, Döscher, Telemann, Wilms (69. Seide), Bartsch. Tore: 1:0 Schwarz (18.), 2:0 Schwarz (36.), 3:0 Zysk (62.) 3:1 Reimann (73.). Schiedsrichter: Peter Brügmann (Schwerin). Zuschauer: 175.

9. Spieltag: SV Warnemünde – Rostocker FC 95 4:2 (0:1).

Lars Döscher schoss die Warnemünder im Ortsderby mit zwei späten Kontern in der 85. und 90. Minute zum 4:2 (0:1)-Sieg über den Rostocker Lokalrivalen, der zvor zweimal in Führung ging. „Der RFC war über 60 Minuten taktisch besser. Wir haben etwas die Einsatzbereitschaft und das Fußballspielen vermissen lassen. Aber ein Lob geht an die Moral der Truppe“, kommentierte Spielertrainer Heiko März das Spiel.

Warnemünde: Fischer – Krause, Lindenberg, Bartelt, März, Engels (57. Mohrmann), Ziesemer, Döscher, Telemann, Wilms, Bartsch (46. Seide). Tore: 0:1 Meyer (7.), 1:1 Engels (50.), 1:2 Apitz (57.), 2:2 Telemann (62.), 3:2 Döscher (85.), 4:2 Döscher (90.). Schiedsrichter: Semrau (Goldenstädt). Zuschauer: 55.

8. Spieltag: SV Warnemünde – Pasewalker FV 3:0 (1:0).

Nach zwei unglücklichen Niederlagen in Folge sollte es im Heimspiel gegen die Pasewalker FV wieder in die richtige Richtung gehen. Sorgten wir zum Anfang der Saison noch für Aufmerksamkeit, wurden wir den vergangen Spielen auf den Boden der Tatsachen geholt, schlagen uns für einen Aufsteiger aber ersichtlich gut.

Das Wetter über Warnemünde sollte uns den nötigen Schwung geben – die Sonne strahlte, als wüsste sie wie das Spiel ausgeht. Die Gäste aus Pasewalk konnten uns über die gesamte Spieldauer nie gefährlich werden. Das frühe Tor von Patrick Telemann brachte die nötige Sicherheit, eine bessere Chancenauswertung hätte die Halbführung jedoch mehr nach oben geschraubt. Im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild. Die Hausherren bestimmten das Geschehen und somit erhöhten Wilms und Döscher folgerichtig auf 3:0. So kann es weitergehen, am besten gleich am nächsten Wochenende im Derby gegen den Rostocker FC.

Warnemünde: Fischer – Bartelt, Krause, Lindenberg – März – Engels, Ziesemer (87. Weigle), Döscher, Wilms, Telemann, Bartsch (60. Seide). Tore: 1:0 Telemann (17.), 2:0 Wilms (66.), 3:0 Döscher (83.). Schiedsrichter: Junker (Wismar). Zuschauer: 85.

7. Spieltag: VSG Weitenhagen – SV Warnemünde 3:1 (1:0).

Trotz leichter Überlegenheit verschenkten die Warnemünder am 7. Spieltag drei Auswärtspunkte in Weitenhagen. In der ersten Hälfte ließen die Gäste wenig zu, trafen selbst den Pfosten und gingen kurz vor der Pause durch einen Abstauber der Randgreifswalder in Rückstand. Auch in der zweiten Hälfte waren die Warnemünder besser und konnten durch den achten Saisontreffer von Patrick Telemann ausgleichen. Danach erhöhten die März-Schützlinge den Druck, verloren das Spiel aber aufgrund von zwei Fehlern innerhalb von vier Minuten.

Warnemünde: Fischer – Bartelt, Lindenberg, Krause – März, Reimann, Döscher, Mohrmann, Wilms – Telemann, Bartsch. Tore: 1:0 Hildesheim (36.), 1:1 Telemann (57.), 2:1 Martens (75.), 3:1 Weylo (79.). Schiedsrichter: Dräger (Gützkow). Zuschauer: 70.

6. Spieltag: SV Warnemünde – SV Waren 09 2:4 (0:2).

Am 6. Spieltag der Verbandsliga MV endete die 16-monatige Heimserie der Warnemünder. Gegen den Tabellennachbarn SV Waren 09 verloren die Hausherren unglücklich mit 2:4 (0:2). Spielertrainer Heiko März ärgerte sich über diese vermeidbare und gleichzeitig erste Niederlage seit dem 19. Mai 2007 (noch in der Landesliga 1:4 gegen den SV Bad Kleinen).

Der Knackpunkt in einer abwechslungsreichen und spannenden Partie lag heute eindeutig in der ersten Hälfte, in der die Offensive keine ernste Gefahr für das Warener Tor darstellte. Im Gegenzug kassierten die März-Schützlinge nach individuellen Fehlern zwei unnötige Gegentreffer, die die Gäste auf die Siegerstraße biegen ließ. Doch im zweiten Abschnitt wendete sich vorerst das Blatt. Im Anschluss an eine Ecke traf Lars Reimann nach Vorarbeit von Robert Bullerjahn per Kopf, dann vollstreckte der Passgeber nach gekonntem Zuspiel von März zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Die Freude währte jedoch nicht lange und Sebastian Döscher überlistete die unsortierte Warnemünder Hintermannschaft zur erneuten Gäste-Führung. In einer offenen Schlussphase, mit hochkarätigen Chancen auf beiden Seiten, schloss Daniel Schawaller einen Konter mustergültig ab und Waren damit in die Spitzengruppe der Liga.

Warnemünde: Fischer – Bartelt, Lindenberg, Krause – Döscher (58. Ngyuen-Van), Reimann, März, Bullerjahn, Mohrmann – Bartsch, Telemann. Tore: 0:1 Aepinus (14., Strafstoß), 0:2 S. Döscher (45.), 1:2 Reimann (55.), 2:2 Bullerjahn (62.), 2:3 Schlüter (76.), 2:4 Schawaller (87.). Schiedsrichter: Falko Haack (Anklam). Zuschauer: 150.

5. Spieltag: Lübzer SV – SV Warnemünde 0:3 (0:3).

Den dritten Sieg in Folge konnten die Warnemünder bereits in den ersten 30 Minuten klarmachen. „In der ersten Halbzeit wollte Lübz mit uns Fußball spielen, konnte es aber nicht. In der zweiten Hälfte haben sie dann ihr typisches körperbetontes Spiel aufgezogen. So kam die zweite Hälfte spielerisch etwas zu kurz“, erklärte Warnemündes Spielertrainer Heiko März. Die Gastgeber aus Lübz blieben Offensiv äußerst blass und brachten nicht eine nennenswerte Chance zustande. „Dieses Spiel hat gezeigt, dass wir uns weiterentwickelt haben, denn wir haben dagegen gehalten und uns nicht den Schneid abkaufen lassen“, machte März deutlich. Insgesamt zeigte sich der Spielertrainer zufrieden und freute sich auch über das verbesserte Abwehrverhalten, das erneut ein Zu-Null-Spiel möglich machte.

Warnemünde: Harder – Krause, Lindenberg, Bartelt, Mohrmann (78. Weigle), März, Reimann, Döscher (51. Seide), Telemann, Bullerjahn (85. Lentzner), Wilms. Tore: 0:1 Telemann (8.), 0:2 Telemann (13.), 0:3 Mohrmann (30.). Schiedsrichter: Voß (Schwerin). Zuschauer: 100.

4. Spieltag: SV Warnemünde – FC Vorwärts Drögeheide 3:0 (2:0).

Die Warnemünder bestätigen den ungewöhnlich hohen Auswärtssieg in Schwerin im Heimspiel gegen den FC Vorwärts Drögeheide mit einem klaren 3:0 (2:0) und bleiben zuhause weiter ohne Gegentreffer.

Das Sturmduo Patrick Telemann und Martin Bartsch brachte die Hausherren bereits in der ersten Halbzeit in Front. Die Pausenstand war allerdings etwas glücklich, da die Gäste gute Einschussmöglichkeiten nicht nutzten und bei einem Lattentreffer sogar im Pech waren. In der zweiten Hälfte hatte die Abwehrreihe um Kapitän Marco Lindenberg soweit alles im Griff und gegnerische Angriffe blieben Mangelware. Den Schlusspunkt setzte der zur Halbzeit eingewechselte Christian Wilms mit einer schönen Einzelleistung, in dem er sich den Ball erkämpfte, die Abwehr umspielte und unhaltbar versenkte.

Warnemünde: Fischer – Krause, Lindenberg, Bartelt – März, Nguyen-Van (70. Lentzner) – Döscher (46. Wilms), Bullerjahn, Reimann – Telemann, Bartsch. Tore: 1:0 Telemann (5.), 2:0 Bartsch (18.), 3:0 Wilms (59.). Schiedsrichter: Frericks (Chemnitz). Zuschauer: 95.

3. Spieltag: FC Eintracht Schwerin – SV Warnemünde 1:8 (1:3).

Nach der unglücklichen Auftaktniederlage in Neubrandenburg und dem torlosen Remis im Derby gegen Sievershagen, landete der Aufsteiger aus Warnemünde mit einem Paukenschlag seinen ersten Saisonsieg. In der Landeshauptstadt feierte die März-Elf ein wahres Torfestival. „Das war so ein Tag, an dem die Schweriner machen konnten, was sie wollten, bei denen gelang nichts – bei uns dagegen so gut wie alles“, erklärte Heiko März das hohe Resultat. Mit dem ersten Saisonsieg schöpfen die Warnemünder nun das nötige Selbstvertrauen – „oder Überheblichkeit“, warnte der Coach.

Warnemünde: Fischer – Krause, März, Bartelt (70. Seide), Nguyen-Van (74. Lentzner), König, Reimann, Döscher, Telemann, Bullerjahn, Bartsch (58. Wilms). Tore: 0:1 Bartsch (11.), 0:2 Reimann (18.), 0:3 Telemann (19.), 1:3 Henseling (40.), 1:4 Telemann (53.), 1:5 Telemann (58.), 1:6 Telemann (81.), 1:7 Lentzner (83.), 1:8 Döscher (87.). Schiedsrichter: Ludwig (Fahrenholz). Zuschauer: 100.

2. Spieltag: SV Warnemünde – Sievershäger SV 1950 0:0.

In einem müden Derby trennten sich die Warnemünder vor heimischen Publikum und einigen Hanse Sail-Besuchern torlos vom Lokalrivalen. Keine der beiden Mannschaften erspielte sich im ersten Durchgang ein deutliches Übergewicht. Auch die Einwechslungen von Wilms und Spielertrainer März brachten nach dem Seitenwechsel nicht viel mehr Schwung in die Partie.

Warnemünde: Fischer – Bartelt, Lindenberg, Krause – Döscher, Seide (46. März), Reimann, König, Mohrmann – Bartsch (46. Wilms), Bullerjahn. Tore: Fehlanzeige. Zuschauer: 140.

1. Spieltag: 1. FC Neubrandenburg – SV Warnemünde 4:2 (0:2).

Nach fünf Jahren Verbandsliga-Abstinenz fanden die März-Schützlinge zum Saisonauftakt in Neubrandenburg einen Start nach Maß, der nicht belohnt wurde. Gegen den Fünften der Vorsaison führten die Warnemünder bis zur Halbzeit klar mit 2:0, brachten diesen Vorsprung allerdings nicht über die Zeit und verloren unglücklich mit 4:2.

Per direkt verwandelten Freistoß, aus 23 Metern, brachte Kapitän Marco Lindenberg (24.) und kurz darauf Heiko Mohrmann (32.), mit einem Schuss ins rechte untere Eck, die Gäste in Führung. Erst nach einer Stunde begannen die Vier-Tore-Städter gefährlich zu werden und glichen innerhalb von zwei Minuten (67., 69.) aus. Im Anschluss boten sich den Roten einige, jedoch ungenutzte, Kontermöglichkeiten. Drei Minuten vor Ultimo drehte der Neubrandenburger Denis Schmidt die Partie aus seiner Sicht, ehe der eingewechselte Alexander Lehmann in der Schlussminute den 4:2-Endstand markierte.

Warnemünde: Fischer – Krause, Lindenberg, Bartelt – März, König – Mohrmann (75. Seide), Bullerjahn, Reimann – Döscher, Telemann. Tore: 0:1 Lindenberg (24.), 0:2 Mohrmann (32.), 1:2 Schmidt (67.), 2:2 Gaede (69.), 3:2 Schmidt (87.), 4:2 Lehmann (90.). Schiedsrichter: Olaf Hader (Waren). Zuschauer: 250.

Zusammengestellt von MIKE FRAHM und MARTIN SCHUSTER

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