In Lübz mit 3:1 die Oberhand

Am 24. Spieltag der Fußball-Landesliga, Staffel West, kassierte der FSV Bentwisch erneut eine Heimniederlage, verlor diesmal 1:3 gegen die SG Ludwigslust/Grabow. Güstrow beendete eine sechs Spiele andauernde Negativserie mit einem 3:2-Sieg in Brüsewitz.

Lübzer SV – SV Warnemünde Fußball 1:3 (0:2)

Kaum Mühe hatten die Warnemünder bei ihrem Auswärtsauftritt in Lübz. Per Doppelpack sorgte Youngster Martin Bartsch schon früh für klare Verhältnisse. Spannend hätte es noch mal kurz vor der Pause werden können. Aber die Gastgeber trafen bei einem Freistoß nur die Latte. Auch nach der Pause kontrollierten die Gäste das Geschehen. Ärgerlich war nur der Gegentreffer kurz vor dem Ende, durch einen unnötigen Ballverlust verursacht.

Jens Kunath (SVW): Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Wir haben das Spiel beherrscht und völlig verdient gewonnen. Schade, dass die Serie schon entschieden ist. Jetzt müssen wir diese Einstellung mit ins nächste Jahr nehmen.

SV Warnemünde: Helmers – Krause, Tatewosjan, Schneider, Hetzschold (85. M. Frahm), Schwemer, Lindenberg (75. Brandt), S. Frahm, Nierath (65. Rosenberger), Wilms, Bartsch.

Tore: 0:1, 0:2 Martin Bartsch (15., 23.), 0:3 Christian Wilms (70.), 1:3 Danny Thomas (89.).

Kröpeliner SV – TSV Graal-Müritz 1:1 (0:1)

In der Anfangsphase bestimmten die Gäste das Geschehen. Sie wirkten frischer und gedanklich schneller. Nach präziser Flanke von Holger Moldenhauer war Sebas- tian Röver für den TSV zur Stelle, 1:0. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Gastgeber besser ins Spiel und erarbeiteten sich ein Gleichgewicht. Allerdings neutralisierten sich beide Teams nun derart, dass Torchancen Mangelware waren. Erst Mitte der zweiten Hälfte wurde es wieder interessanter. Zunächst vergab KSV-Stürmer Matthias Hausburg zweimal (69., 70.) den möglichen Ausgleich. Auf der anderen Seite gelang es den Gästen nicht, den Vorsprung auszubauen. Knapp zehn Minuten vor dem Schluss wurden die Kröpeliner doch noch für ihren Einsatz belohnt. André Ewald nutzte einen Fehler in der Hintermannschaft der Gäste zum Ausgleich. Mit diesem Remis sicherten sich beide Teams den einen noch nötigen Punkt zum sicheren Klassenerhalt (NNN berichteten).

Jörg Vick (Kröpelin): Ich denke, aufgrund unserer Steigerung in der zweiten Hälfte geht die Punkteteilung in Ordnung. Letztlich haben wir beide nun den einen Punkt, den wir noch benötigt haben und sehen uns demnach in der nächsten Saison wieder.

Volker Röhrich (Graal-Müritz): Zu Beginn waren wir die spielbestimmende Mannschaft, versäumten es aber erneut, für eine frühe Entscheidung zu sorgen. Wir können mit dem Punkt leben, wenngleich ein Sieg möglich gewesen wäre.

Kröpelin: Karow – Steinke, Kröning, Borchardt, Albrecht, Bonk, Stechow, Stubbig (Michel), Vick (Schultz), Hausburg, Ewald.

TSV Graal-Müritz: Klein – Spuhler, Deutschmann, Baumgärtner, Gräfe, Schuchna, St. Röver, Borgwardt, Moldenhauer, Hallier (83. Karbowski), Seb. Röver.

Tore: 0:1 Sebastian Röver (5.), 1:1 André Ewald (76.).

FSV Bentwisch – SG Ludwigslust/Grabow 1:3 (0:2)

Bereits die vierte Heimniederlage für den FSV. Früh geriet der Spitzenreiter in Rückstand. Von diesem Schock erholten sich die Bentwischer relativ schnell und erarbeiteten sich ein Übergewicht. Allerdings ließen die Gastgeber die letzte Entschlossenheit beim Torabschluss vermissen. Die Gäste lauerten nur auf Konter und hatten damit auch Erfolg, gingen mit 2:0 (30.) in Führung. Nach dem Wechsel wirkten die Gastgeber etwas energischer und verkürzten auch durch Robert Franke auf 1:2. Zu mehr reichte es nicht. In der Schlussminute gelang den Gästen sogar noch das 3:1.

Willy Lootz (Bentwisch): Heute ließen wir oft den letzten Zug zum Tor vermissen. Der Wille war zwar vorhanden, aber bei einigen Spielern fehlte irgendwie das letzte Quäntchen und dann kann man solche eine Partie nicht gewinnen.

FSV Bentwisch: Roth – Schimanski, Tews, Flemming, Fischer (53. Pröber), Denz, Geers, Franke, Westphal (35. Wornowski), Becker, Maaß.

Tore: 0:1 Jäckel (2.), 0:2 Fehrendt (30.), 1:2 Franke (60.), 1:3 D. Krämer (90.)

Brüsewitzer SV – VfL Grün-Gold Güstrow 2:3 (0:1)

Eine gute Leistung der Barlachstädter. Bereits in der ersten Minute traf Alexander Grubert das Lattenkreuz. Nach einer knappen halben Stunde machte es der Torschütze vom Dienst, Kai Büttner, besser, 1:0. In der Folgezeit versäumten es nun die Gäste den Vorsprung weiter auszubauen. Das rächte sich – 1:1 durch Rahn. Aber die Güstrower hatten die passende Antwort parat, wiederum Kai Büttner erzielte das 2:1.

Die Brüsewitzer steckten nicht auf, nutzten die obligatorische Schwächephase von Grün-Gold zum Ausgleich. In der heiß umkämpften Schlussphase traf Güstrow jedoch zum Sieg.

Bernd Maske (Güstrow): Das war eine erhebliche Steigerung gegenüber den letzten Spielen. Die Mannschaft hat sich als kompakte Einheit präsentiert, verdient gewonnen.

Grün-Gold Güstrow: Wegner – Schnittke, Bradatsch, Kriegel, Bartels, Hempel, Jabs, Puschik, Schulz, Grubert, Büttner.

Tore: 0:1 Büttner (27.), 1:1 Rahn (60.), 1:2 Büttner (64.), 2:2 Marco Mraz (74.), 2:3 Grubert (89.).

Eintracht Schwerin II – SV Pastow 1:1 (1:0)

Die Gäste drückten dem Spiel ihren Stempel auf, gerieten aber kurz vor dem Wechsel in Rückstand. Ihre erste Tormöglichkeit nutzten die Schweriner zur Führung. Die Pastower steckten dennoch nicht auf. Nach schöner Einzelleistung glich schließlich Ronald Pries die Partie aus. In den Schlussminuten bot sich den Gästen mehrmals die Chance zum Sieg. Allerdings scheiterten sie wie schon in den letzten Spielen an ihrer Abschlussschwäche. Mit dieser Punkteteilung hat Pastow den Klassenerhalt geschafft.

Tino Schwarck (Pastow): Es ist schade! Normalerweise müssen wir hier drei Punkte mitnehmen. Aber es gelingt uns zurzeit einfach nicht, unsere spielerischen und kämpferischen Vorteile in Tore und damit auch Siege zu verwandeln.

Pastow: Bauer – Bormann, Benedict, Schmidt, Didszilatis, Nier, Lauckner, Krabbe (75. B. Zapel), Pries, A. Heimburger, Linde.

Tore: 1:0 Bernhard (45.), 1:1 Ronald Pries (75.).

Es berichtet André Gericke
Quelle: NNN

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