Nach Sieg über Wismar nun wieder Zweiter

Deutlich mit 5:1 behielt der FSV Bentwisch am 23. Spieltag der Fußball-Landesliga, Staffel West, beim SV Pastow die Oberhand. Auch der SV Warnemünde feierte einen klaren Sieg gegen Anker Wismar, ist jetzt Tabellenzweiter.

SV Warnemünde Fußball – FC Anker Wismar II 4:0 (1:0)

Seinen Aufwärtstrend fortgesetzt hat der SV Warnemünde. Nur in der Anfangsphase der Partie konnten die Gäste ernsthafte Gegenwehr leisten. Allerdings vergaben sie die Chance zur Führung. Besser machten es die Gastgeber. Nach der Pause dominierte der SVW die Partie, übte Dauerdruck aufs Gästetor aus. Folgerichtig fielen drei weitere Tore für die Warnowstädter, die durch diesen Heimsieg auf den zweiten Tabellenplatz kletterten.

Jens Kunath (SVW): Gerade in der zweiten Hälfte war das Spiel eine einseitige Angelegenheit. Schade ist nur, dass unsere Stabilisierung etwas zu spät kommt. Vielleicht hätten wir es sonst noch ein bisschen spannender machen können.

Warnemünde: Helmers – S. Frahm, Tatewosjan, Krause, Hetzschold, Linde, Schwemer, Nierath, Göpfert, Wilms, Fuchs (65. Bartsch).

Tore: 1:0 Christian Wilms (25.), 2:0 Axel Fuchs (64.), 3:0 Martin Bartsch (85.), 4:0 Wolfram Göpfert (88.).

SV Pastow – FSV Bentwisch 1:5 (0:3)

Vor allem das zentrale Mittelfeld von Bentwisch um Jörn Westphal und Robert Franke drückte der Partie ihren Stempel auf. Aus einer „Co-Produktion“ dieser beiden entsprang auch die Führung für den FSV: Routinier Jörn Westphal wird im Strafraum der Gastgeber gefoult und Robert Franke hat keine Mühe, per Strafstoß zu vollenden. Damit war der Torhunger des Spitzenreiters und speziell von Robert Franke aber noch längst nicht gestillt. Nach einer guten halben Stunde waren die Fronten zugunsten der Bentwischer geklärt. Die Gastgeber hatten nicht viel entgegenzusetzen. Das 1:3 durch Henry Niemann kurz nach dem Wechsel war nur ein Strohfeuer. Die Bentwischer ließen sich nicht von ihrem Weg abbringen. Mit seinem vierten Treffer sorgte Robert Franke für die endgültige Entscheidung.

Tino Schwarck (Pastow): Sicher bin ich enttäuscht. Aber mit unserer Rumpf-Elf konnten wir einfach spielerisch nicht dagegen halten. Wir müssen dieses Spiel jetzt schnell abhaken.

Willy Lootz (Bentwisch): Die Mannschaft ist heute wieder konzentrierter aufgetreten als gegen Grevesmühlen. Kompliment, sie hat die Forderungen umgesetzt, die wir gestellt hatten.

Pastow: Drebelow – Bormann, Benedict, Niemann, Christen, A. Heimburger, Lauckner, Ilzhöfer, Nier, Linde, Scherf.

Bentwisch: Roth – Schimanski, Gerrs, Flemming, Kaminski, Westphal (80. Fischer), Franke, Pröber (58. Wornowski), Calkavan, Becker, Maaß (70. Boy).

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Robert Franke (16./Foulstrafstoß, 22., 35.), 1:3 Henry Niemann (51.), 1:4 Robert Franke (58.), 1:5 Sven Schimanski (82.)

Grün-Gold Güstrow – Aufbau Sternberg 1:1 (1:1)

Erneut eine schwache Heimleistung, diesmal gegen den Tabellenletzten, lieferten die Güstrower ab. Zwischen beiden Teams entwickelte sich ein hartes, aber nicht unfaires Lokalderby. Trotz früher Führung gelang es den Barlachstädtern nicht, die Partie zu kontrollieren. Die Gäste setzten mit ihren gefährlichen Kontern immer wieder Nadelstiche und nutzten einen zügig vorgetragenen Gegenangriff, um die Partie auszugleichen.

Nach dem Wechsel spielte Grün-Gold zwar mit mehr Leidenschaft, konnte allerdings seine wenigen Chancen nicht zur erneuten Führung nutzen. Da auch die Sternberger ihre Möglichkeiten teilweise kläglich vergaben, blieb es beim Unentschieden.

Bernd Maske (Grün-Gold): Das war ein grottenschlechtes Spiel, ich bin enttäuscht von der Leistung meiner Mannschaft. Wenn wir nicht aufpassen, uns in den letzten Spielen nicht steigern, landen wir am Ende im hinteren Mittelfeld.

Güstrow: Wegner – Runge, Bradatsch, Rosinski, Kriegel, Puschik, Jabs, Schnittke, Schuldt, Schulz, Büttner.

Tore: 1:0 Kai Büttner (14./Foulstrafstoß), 1:1 Jörn Blumenthal (23.).

SpVgg Cambs-Leezen – Kröpeliner SV 4:1 (1:0)

Aus heiterem Himmel markierten die Gastgeber unmittelbar vor der Pause die Führung. Mit dem zweiten Treffer gleich nach dem Seitenwechsel schien die Partie vorentschieden. Aber Kröpelin steckte nicht auf. Die Gäste setzten nun alles auf eine Karte, lösten sogar die Libero-Position auf. Aber wieder traf Cambs-Leezen.

Zwar verkürzten die Kröpeliner noch auf 1:3, versäumten es aber trotz guter Torchancen den Anschluss herzustellen. Ein Konter in der Schlussminute besiegelte die Niederlage für Kröpelin.
Jörg Vick (KSV): Wir müssen einfach die katastrophalen individuellen Fehler abstellen. Wir spielen häufig nicht schlecht, haben auch gute Chancen. Nur irgendwie läuft nicht. Ein dummes Gegentor und wir kommen aus dem Rhythmus.

Kröpelin: Karow – Petrikat (Michel), Stubbig, Ebert, Kröning, Borchardt, Albrecht, Schümann (Hinzmann), Hausburg, Vick, Schultz (T. Abshagen).

Tore: 1:0 K. Pautlitz (44.), 2:0 Rusnak (55.), 3:0 K. Pautlitz (62.), 3:1 Albrecht (80./Foulstrafstoß).

TSV Graal-Müritz – Brüsewitzer SV 3:2 (2:0)

Die Graal-Müritzer gingen mit zwei Toren in Führung. Nach dem Wechsel wurde es aber noch mal eng. Auch bedingt durch Fehler in der TSV-Hintermannschaft, kamen die Gäste zweimal bis auf ein Tor heran. Letztlich aber verteidigten die Gastgeber den kostbaren Vorsprung und sicherten sie drei wichtige Punkte im Abstiegkampf.

Volker Röhrich (Graal-Müritz): Wir haben es uns wieder unnötig schwer gemacht, mussten bis zum Schluss um die drei Punkte zittern.

Graal-Müritz: Klein – Spuhler, Deutschmann, Baumgärtner, Schuchna, Fritz, St. Röver, Hallier, Seb. Röver, Borgwardt, Happ.

Tore: 1:0 Peter Happ (33.), 2:0 Andreas Borgwardt (39.), 2:1 Tobis Ahne (49./Foulstrafstoß), 3:1 Andreas Borgwardt (57./Foulstrafstoß), 3:2 Marco Mraz (59.).

Zusammengestellt von André Gericke
Quelle: NNN

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