Tabellenführer FSV Bentwisch zu Hause abgezogen

In der Spitzenpartie des 25. Spieltags der Fußball-Landesliga/West behielt der SV Warnemünde mit 3:1 gegen den FSV Bentwisch die Oberhand. Der SV Pastow sicherte sich durch drei späte Tore den Heimsieg gegen Sternberg.

SV Warnemünde Fußball – FSV Bentwisch 3:1 (2:0)

Beiden Teams war anzumerken, dass sie dieses Match gewinnen wollten. Dementsprechend entwickelte sich eine spannende und abwechslungsreiche Partie. Früh gelang den Gastgebern die Führung. Aber der Spitzenreiter steckte nicht auf, kam zu Beginn der zweiten Hälfte zurück. Die Gastgeber mussten bis zur 88. Minute warten, ehe Wolfram Göpfert mit seinem Tor die endgültige Entscheidung herbeiführte.

Co-Trainer Karl-Heinz Aul (Warnemünde): Eine geschlossene Mannschaftsleistung führte zum Sieg über den Spitzenreiter. Es war eine flotte und abwechslungsreiche Partie, in der wir gut dagegengehalten haben und letztlich auch verdient gewannen.

Trainer Willy Lootz (Bentwisch): Glückwunsch an das Warnemünder Team, das heute verdient gewann. Unser großes Manko war das Mittelfeld. Da waren die Gastgeber einfach engagierter und zweikampfstärker.

Warnemünde: Helmers – Krause, Rosenberger, Tatewosjan, Lindenberg, S. Frahm, Schwemer, Göpfert, Nierath (46. Brandt), Wilms, Hetzschold.

Bentwisch: Bräutigam (88. Roth) – Boy, Tews (82. gelb-rote Karte), Flemming, Kaminski, Denz, Schimanski, Franke, Krause (58. Westphal), Becker, Maaß.

Tore: 1:0, 2:0 Christian Wilms (19., 22.), 2:1 Björn Maaß (47.), 3:1 Wolfram Göpfert (88.)

Bemerkenswert: FSV-Coach Willy Lootz freute sich über die Anerkennung der Leistung seiner Mannschaft durch den Warnemünder Gastgeber. Die Ostseestädter überreichten den Gästen vor dem Spiel ein Präsent und gratulierten zum Verbandsliga-Aufstieg.

TSV Graal-Müritz – FC Anker Wismar II 4:1 (2:1)

Die Graal-Müritzer kamen nur schwer ins Spiel, liefen in der ersten halben Stunde Ball und Gegner zumeist nur hinterher. Wichtig für die Gastgeber war der Anschlusstreffer. Angetrieben von einen starken Andreas Borgwardt fanden sie nun ins Spiel zurück und drehten es noch vor der Pause. Nach dem Wechsel waren die Graal-Müritzer klar tonangebend und erspielten sich einige gute Einschussmöglichkeiten. Bei einer effektiveren Chancenverwertung hätte der Erfolg sogar noch höher ausfallen können.

Trainer Volker Röhrich (Graal-Müritz): In der ersten halben Stunde haben sich einige nur gesonnt. Durch zwei Standards sind wir dann ins Spiel zurückgekommen.

TSV Graal-Müritz: Klein – Spuhler (83. gelb-rote Karte), Moldenhauer, Deutschmann, Gräfe, Karbowski, St. Röver (85. Hallier), Borgwardt, Schuchna, Seb. Röver (85. Taschinsky), Happ.

Tore: 0:1 J. Gehde (14.), 1:1, 2:1 Andreas Borgwardt (35., 40.), 3:1 Steffen Karbowski (61.), 4:1 Peter Happ (75.)

SV Pastow – Aufbau Sternberg 4:2 (1:2)

Die Gastgeber bestimmten zwar eindeutig das Geschehen, vergaßen es aber, diese Überlegenheit auch im Ergebnis auszudrücken. Zweimal kamen die Gäste durch, nutzten ihre Chancen eiskalt. Pastow steckte aber nicht auf und kam noch vor der Pause zum Anschlusstreffer. In der zweiten Hälfte erhöhten die Gastgeber nun immer weiter das Risiko, aber der Ausgleich wollte ihnen einfach nicht gelingen. Sie mussten sogar auf der Hut sein. In der 70. Minute parierte Steffen Rieche im Tor der Gastgeber zweimal prächtig, hielt seine Mannschaft so im Spiel. In den Schlussminuten nutzten die Pastower ihre läuferischen und spielerischen Vorteile aus, schafften den Sieg.

Trainer Tino Schwarck (Pastow): Das war heute ein hartes Stück Arbeit. Wir hatten ein klares Übergewicht, nur mit der Chancenverwertung klappte es zunächst überhaupt nicht.

SV Pastow: Drebelow (46. Rieche) – Bormann, Lauckner, Benedict, Didszilatis, Pries, Nier (75. Schmidt), T. Zapel, Niemann, A. Heimburger (65. Linde), Scherf.

Tore: 0:1 (13.), 0:2 (37.), 1:2, 2:2 Andreas Lauckner (44./Foulstrafstoß, 80./Foulstrafstoß), 3:2 Ronald Pries (85.), 4:2 Lars Linde (90.).

Grün-Gold Güstrow – Grevesmühlener FC 5:0

Die Güstrower waren zu jeder Zeit Herr der Lage und gewannen auch in dieser Höhe völlig verdient. Nachdem sie ihre ersten Möglichkeiten noch vergaben, war es Christian Kriegel, der sein Team auf die Siegerstraße brachte. Die Barlachstädter spielten nun wie im Rausch.

Trainer Bernd Maske (Grün-Gold): Das war heute eines der besten Spiele in dieser Saison. Irgendwie war so etwas wie Abschiedsstimmung zu spüren, jeder wollte noch mal was zeigen.

Bemerkenswert: Unter dem Applaus ihrer Mitspieler und Fans verließen Frank Wegner, Jörg Schnittke und Mario Bradatsch vorzeitig den Rasen des Güstrower Jahn-Stadions. Denn neben Kai Büttner und Stefan Schuldt werden auch sie dem VfL Grün-Gold Güstrow in der neuen Saison nicht mehr zur Verfügung stehen.

Güstrow: Wegner (65. Steinbrink) – Schnittke (85. Schuldt), Bradatsch (75. Bresemann), Rosinski, Kriegel, Hempel, Jabs, Puschik, Runge, Grubert, Schulz.
Tore: 1:0 Christian Kriegel (17.), 2:0 Thomas Schulz (48.), 3:0, 4:0 Alexander Grubert (60., 62.), 5:0 Stefan Jabs (76.)

Brüsewitzer SV – Kröpeliner SV 2:3 (1:0)

Nachdem KSV-Goalgetter Matthias Hausburg zweimal in aussichtsreicher Position vergab, bekamen die Kröpeliner die Quittung. Allerdings stachelte sie der Gegentreffer nur noch mehr an. Mit Beginn der zweiten Hälfte bestimmten die Gäste nun eindeutig das Geschehen.

Trainer Jörg Vick (Kröpelin): Eigentlich müssen wir schon zur Halbzeit die Partie für uns entschieden haben. Aber wir scheiterten mal wieder an der Chancenverwertung. In der zweiten Hälfte lief es dann besser.

Kröpelin: Schalke – Petrikat, Bonk, Stubbig, Albrecht, Kröning, Vick, Schultz (12. T. Abshagen), Hinzmann (75. Schümann), Hausburg, M. Abshagen (70. Michels).

Tore: 1:0 Sticker (30.), 1:1 T. Abshagen (59.), 1:2, 1:3 Hausburg (65., 73.), 2:3 Mraz (87.).

Zusammengestellt von André Gericke
Quelle: NNN

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.