Im Schlußspurt, in der Nachspielzeit eingeholt

SV Warnemünde Fußball – SV Pastow 3:4 (2:1)

Ein abwechslungsreiches Derby erlebten die Zuschauer im Jahnstadion. Dreimal gelang es Warnemünde ein Tor vorzulegen. Aber anders als in der Hinrunde ließen sich die kampfstarken Pastower davon nicht aus der Bahn werfen und hatten jeweils eine Antwort parat. Bezeichnend für die Ausgeglichenheit beider Teams ist auch, dass die meisten Treffer aus Standardsituationen resultierten. Zum spielentscheidenen Akteur avancierte Pastow-Stürmer Tobias Scherf. Mit zwei Treffern (insgesamt drei) in der Schlussphase drehte er die Partie und bescherte seinem Team den zweiten Sieg in Folge.

Jens Kunath (SVW): Letztlich entschieden heute die Standardsituationen die Partie. Positiv ist, dass wir offensiv endlich mal etwas aus ruhenden Bällen gemacht haben. Negativ allerdings, dass wir bei den defensiven Standards anfängerhafte Fehler gemacht haben und das Spiel dadurch verloren haben.

Tino Schwarck (Pastow): Ein Riesenkompliment an meine Mannschaft, dass sie trotz dreimaligen Rückstands nie aufgesteckt hat. Auch spielerisch konnten wir gegenüber den letzten Spielen zulegen.

Warnemünde: Helmers – Rosenberger, Tatewosjan, M. Frahm (78. Gelb-Rot), Brandt, Freitag (46. Krause), Schwemer, S. Frahm, Göpfert, Wilms, Bartsch.

Pastow: Drebelow – Bormann, Benedict, Niemann, Schmidt, Ilzhöfer (65. Nier), Lauckner, T. Zapel, Pries. A. Heimburger (46. Müller), Scherf.

Tore: 1:0 Wolfram Göpfert (5.), 1:1 Tobias Scherf (10.), 2:1 Christof Schwemer (39.), 2:2 Frank Schmidt (57.), 3:2 Markus Brandt (64.), 3:3, 3:4 Tobias Scherf (80., 90.).

Bemerkenswert: Ein Sonderlob von Pastow-Coach Tino Schwarck erhielt Stürmer Tobias Scherf. Nach Ladehemmungen in der Hinrunde erzielte er in den drei Spielen nach der Winterpause bereits fünf Treffer.

ANDRÉ GERICKE
Quelle: NNN

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