„Das Resultat sagt eigentlich alles“

Der FSV Bentwisch setzte am 12. Spieltag der Fußball-Landesliga West seinen Siegeszug fort, deklassierte den SV Warnemünde Fußball sage und schreibe mit 9:1. Die Bentwischer haben somit die Herbstmeisterschaft inne.

FSV Bentwisch – SV Warnemünde Fußball 9:1 (4:0)

Mit einem beeindruckenden Sieg sicherte sich Bentwisch vorzeitig die Herbstmeisterschaft. Vor Spielbeginn hatten die Gastgeber die Abwehr als Schwachstelle beim Verbandsligaabsteiger ausgemacht, entwickelten dementsprechend sofort gewaltigen Druck. Angetrieben von den Routiniers Helge Tews und Jörn Westphal lief Angriff über Angriff Richtung Warnemünder Tor und Geburtstagskind Stefan Geers (19 Jahre) erzielte bald die Führung (8.). Der Spitzenreiter spielte weiter voll auf Angriff, klärte noch in der ersten Hälfte die Fronten – 4:0 die Halbzeitführung. Auch nach dem Wechsel setzten die Gastgeber ihren Sturmlauf fort. Herausragend Martin Becker, der von der Hintermannschaft der Gäste kaum zu halten war, zwei weitere Tore machte.

Willy Lootz (Bentwisch): Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich im Namen der Mannschaft beim Verein, der Gemeinde, den Sponsoren und den zahlreichen Helfern zu bedanken, die uns den Spielbetrieb ermöglichen. Ein besonderer Dank gilt den Herren Oldenhauer und Weißenbacher, die uns immer lautstark unterstützen.

Jens Kunath (Warnemünde): Ich gratuliere Bentwisch zur Herbstmeisterschaft. Das Resultat sagt eigentlich alles. Die Leistung meiner Mannschaft war heute einfach nur schlecht.

FSV Bentwisch: Roth – Schimanski (56. Fischer), Tews, Flemming, Krause, Denz, Franke, Geers, Westphal, Becker, Maaß (67. Kaminski).

Warnemünde: Kreißl – Frahm, Tatewosjan (75. Wietzke), Rosenberger, Krause, Schwemer, Göpfert, Wilms, Mohrmann, Hetzschold, Kirchenberg.

Tore: 1:0 Geers (8.), 2:0 Maaß (15.), 3:0, 4:0 Becker (28., 32.), 5:0 Maaß (52.), 5:1 Mohrmann (55.), 6:1 Becker (74.), 7:1 Franke (75.), 8:1 Becker (80.), 9:1 Franke (83.)

Grevesmühlener FC – Grün-Gold Güstrow 0:1 (0:0)

Anfangs zeigte Güstrow zwar die reifere Spielanlage, konnte sich aber nur selten in Strafraumnähe durchsetzen. In der Abwehr hatten die Barlachstädter kaum Probleme. Aufregung erst nach einer knappen halben Stunde, als Güstrows Torwart einen Foulstrafstoß verursachte. Zum Glück für Güstrow verfehlte der Schütze das Tor der Gäste. Nach dem Wechsel wurde die Partie besser. Beiden Teams boten sich gute Einschussmöglichkeiten, doch erst spät gelang Güstrow der goldene Treffer. Nach einer Hereingabe von Kai Büttner war Christian Kriegel im Strafraum zur Stelle.

Bernd Maske (Güstrow): Die Mannschaft hat sich heute über die gesamte Spielzeit voll reingehängt, kämpferisch alles gegeben. Am Ende gaben die zwei bis drei besseren Einzelspieler auf unserer Seite den Ausschlag für den Sieg.

Güstrow: Wegner – Schnittke, Bradatsch, Rosinski, Bartels, Puschik (53. Runge), Jabs, Büttner, Kriegel (83. Schuldt), Schultz (60. Hempel), Bresemann.

Tor: 0:1 Kriegel (80.).

Kröpeliner SV – Brüsewitzer SV 1:1 (0:0)

Die erste Hälfte verlief ausgeglichen. Wichtig für die Gastgeber war die postwendende Antwort auf das 0:1 (61.) durch Kapitän Kay Vick. In der Schlussphase hätten beide Teams den Siegtreffer erzielen können. Zunächst bewahrte Nils Schalke seine Elf vor dem Rückstand. Nur Minuten später scheiterten die Kröpeliner zweimal unglücklich an der Latte.

Jörg Vick (Kröpelin): Die Punkteteilung geht in Ordnung. Die Gäste waren vielleicht von der Spielanlage her etwas besser, aber wir haben mit Kampf dagegengehalten.

Kröpelin: Schalke – Petrikat, Kröning, Borchardt, Holtz (Albrecht), Ebert (Bonk), Stechow, Schramke, Vick, Ewald, Schulz (Steinke).

Tore: 0:1 D. Mraz (60.), 1:1 Vick (61.).

FC Anker Wismar II – TSV Graal-Müritz 1:0 (1:0)

Einen schwachen Tag erwischte der TSV Graal-Müritz in Wismar. Die Verbandsligareserve von Anker wirkte viel frischer. Nachdem TSV-Keeper Mirko Klein zunächst prächtig parieren konnte, war er bei einer weiteren Aktion der Wismarer chancenlos, 0:1. Nur langsam wachten die Gäste auf. Die beste Chance zum Ausgleich vergab Routinier Andreas Borgwardt kurz vor der Pause. Nach dem Wechsel präsentierten sich die Gäste zwar etwas besser, ohne jedoch zu überzeugen. Erst in der Schlussphase knüpften die Graal-Müritzer an die zuletzt gezeigten Leistungen an. Allerdings fehlte ihnen nun das Schussglück – die Zeit lief ihnen davon.

Volker Röhrich (Graal-Müritz): Das war eine unserer schwächsten Saisonleistungen. Wir haben zuwenig investiert, um zu gewinnen.

Graal-Müritz: Klein – Borchardt, Deutschmann, Schuchna, St. Röver, Moldenhauer, Borgwardt, Karbowski, Baschinski, Friedrich, Seb. Röver.

Tor: 1:0 Weber (15.).

FC Aufbau Sternberg – SV Pastow 2:1 (1:0)

Nach schöner Kombination erzielte Ronny Müller die Führung für Pastow. Allerdings versagten die Unparteiischen die Anerkennung des Treffers wegen angeblicher Abseitsposition des Schützen. Kurze Zeit später ein weiterer Rückschlag. Sternberg nutzte einen Fehler in der Gäste-Abwehr zur Führung.
Pastow gab auch nach dem 0:2 nicht auf. Als zehn Minuten vor dem Schlusspfiff Kapitän Andreas Lauckner per Foulstrafstoß auf 1:2 verkürzte, keimte wieder Hoffnung auf. Helle Aufregung in der Schlussminute: Nico Didszilatis zieht aus gut 20 Metern ab und der Ball rutscht ins Tor. Allerdings entschieden die Referees wiederum auf Abseits, deshalb blieb es beim unglücklichen 1:2.

Gerald Worzfeld (Pastow): Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Vom Einsatz und Engagement her war das heute vollkommen in Ordnung. Die Sternberger gingen teilweise überhart zu Sache.

Pastow: Drebelow – Schmidt, Bormann, Niemann (46. Nier), T. Zapel, Benedict, Linde, Lauckner, Didszilatis, Pries (68. A. Heimburger), Müller.

Tore: 1:0 Blumenthal (29.), 2:0 Täufer (59.), 2:1 Lauckner (80./Foulstrafstoß).

André Gericke
Quelle: NNN

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