Beständigkeit war ein ständiger Wechsel

Das Beständigste in dieser Hinrunde war der ständige Wechsel. In den 13 absolvierten Pflichtspielen kamen insgesamt 28 Spieler für die A-Junioren des SV Warnemünde zum Einsatz, vier Spieler waren in allen Spielen dabei. Zwölf Torschützen beteiligten sich an den 54 Toren in den Meisterschaftsspielen, wobei sich Daniel Griese mit zwölf Treffern die Krone aufsetzte und Marcus Lücke mit elf Treffern und 15 Torvorlagen seine Klasse als drangvollster Angreifer unterstrich.

Doch auch die anderen Stürmer (die ja immer an den Toren gemessen werden) – Robert Dorn, Toni Harpke und Tobias Knechtel – mit jeweils sechs Toren trugen wesentlich zum guten Torestand und zur Unberechenbarkeit für den Gegner bei.

Herbstmeister wurden die A-Junioren im Fair-Play. Nur sechs gelbe Karten in den 13 Pflichtspielen unterstrich die gute Verfassung und eine herausragende sportliche Einstellung eines jeden Spielers im Wettkampf.

Die Schwerpunkte der fußballspezifischen Ausbildung im ersten Halbjahr bestanden in der

– Festigung des ballorientierten raumverantwortlichen Positionsspieles im 4:4:2 System und der damit verbundenen Aufgabenteilung sowohl im Angriffs- als auch im Abwehrverhalten und dem
– Spiel ohne Ball (Anbieten – Freilaufen mit maximal drei Ballberührungen), integriert in ein
– ballimmanentes Konditionstraining.

Die Schwerpunkte der fußballerischen Ausbildung im zweiten Halbjahr werden sich mit der Fortführung der Schwerpunkte aus dem ersten Halbjahr stabilisieren und qualifiziert durch flexible Handhabung und Erschließung der Möglichkeiten des Spielsystems, der systematischen und bewussten Gestaltung im Angriff- als auch Abwehrverhalten auf der Grundlage einer ständigen Verbesserung der Passspiel- und Kopfballtechnik verbunden mit den Erfordernissen zur Wahrung des Fitnesszustandes.

In der teamorientierten Ausbildung stehen auch weiterhin die Schwerpunkte Disziplin, Verlässlichkeit, Selbsterkenntnis, Eigeninitiative, Eigenverantwortung, Verantwortung für das Team, Vertrauensbildung in der Zusammenarbeit auf der Tagesordnung. Hier gibt es im weiteren Verlauf des Spieljahres noch ein weites Betätigungsfeld.

WALTER SCHOOF

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