Die ersten Minuten geträumt

22. Spieltag: Gnoiener Kicker Girls – SV Warnemünde 3:1 (1:0).

Die Gastgeber spielten sehr angriffsorientiert und hatten in der 12. und 13. Spielminute die ersten Chancen, von denen sich die Warnemünde Torfrau jedoch nicht überraschen ließ. Doch in der 23. Minute musste sie dann den Ball aus dem Netz holen, da Peggy Burr durch eine kurze Drehung die SVW-Abwehr stehen ließ und frei vor dem Tor zum Abschluss kam. Der SVW hatte danach viele Chancen den Ausgleich zu erzielen, scheiterten allerdings an der Torfrau von Gnoien.

Zwei gute Einschussmöglichkeiten konnte der SVW zu Beginn der zweiten Spielhälfte nicht zum Torerfolg nutzen und wurden in der 33. Minute ausgekontert. Mit einem schnell ausgeführten Einwurf bekam Becky Klingbeil den Ball zugespielt, die mit einem unhaltbaren Schuss zum 2:0 vollendete. Endlich schaffte der SVW den verdienten und langersehnten Anschlusstreffer, den Franziska Seidel nach einem Sturmlauf über das gesamte Spielfeld erzielte. Danach stand die Begegnung noch einmal auf der Kippe. Leider konnte der SVW in den letzten spielbeherrschenden Minuten keinen weiteren Treffer erzielen, so dass Peggy Burr mit dem 3:1 für die Spielentscheidung sorgte und somit den Sieg für Genoien perfekt machte.

Fazit: Die Zuordnung muss genauer und schneller ablaufen. Weiterhin ist der Abschluss das größte Defizit der Mannschaft. Positiv ist zu erwähnen, dass die Ausdauer sich verbessert hat. Jede Spielerin hat bei Fehlpässen oder ähnlichen Fehlern gekämpft, den Ball zurück zu erobern.

Warnemünde: Stephanie Barg – Regina Meiners, Doreen Naumann, Romy Penk, Anika Pretory Mareike Groß, Lissy Hoppe, Vanessa Schmitz, Lisa Menke, Franziska Seidel. Gnoiener Kicker Girls: Katrin Kummert, Peggy Burr, Monique Hampe, Nicole Repp, Juliane Saß, Bettina Hermann, Juliane Bernau, Becky Klingbeil, Lina Hasse, Kristin Peter. Tore: 1:0 Peggy Burr (23.) 2:0 Becky Klingbeil (31.) 2:1 Franziska Seidel (36.) 3:1 Peggy Burr (48.).

21. Spieltag: SV Warnemünde – SV 47 Rövershagen 0:6 (0:5).

Am Sonntagmorgen bestritt der SV Warnemünde gegen die Frauen aus Rövershagen sein 21. Punktspiel der Saison. Zu früh für die Warnemünderinnen? – Das Spiel dauerte nicht mal 60 Sekunden und es stand 1:0 für Rövershagen. Auch danach regte sich nicht viel bei den Gastgeberinnen. Schon in der dritten Minute klingelt es wieder im Warnemünder Tor. Langsam wurde der SVW wach und fing an Fußball zu spielen. Doch die Frauen von Rövershagen waren schon längst eingeschossen und trauten sich auch mal aus der zweiten Reihe zum Abschluss. Mit Erfolg, 4:0 für Rövershagen. Die Frauen von Rövershagen lieferten ein schnelles Spiel ab und nutzen somit die Schwäche des SVW aus. Kurz vor der Pause erhöhte der SV Rövershagen auf 5:0.

In der 2. Halbzeit sah das Spielverhalten von Warnemünde schon deutlich besser aus. Das Spiel wurde etwas ruhiger, aber trotzdem noch viel Arbeit für Torfrau, Stephanie Barg, die heute wieder mal den SV Warnemünde vor einer höheren Niederlage bewahrte. Nach 15 Minuten gab es einen unverdienten Straf-Neun-Meter für Rövershagen, die damit den 0-6 Entstand erzielten.

Fazit: Das Ergebnis war für dieses Spiel zu hoch, trotzdem haben sich die Warnemünderinnen gegen einen starken Gegner tapfer geschlagen, vor allem in der 2. Halbzeit. In der Hinrunde verlor der SVW gegen Rövershagen noch mit 0 zu 12.

Warnemünde: Stephanie Barg – Regina Meiners, Doreen Naumann, Romy Penk, Cindy Mirotta, Franziska Schell, Mareike Groß, Lissy Hoppe.

20. Spieltag: SV Hafen Rostock 61 II – SV Warnemünde 7:1 (1:1).

Bei strahlendem Sonnenschein, traten am Samstag die Frauen vom SV Warnemünde gegen den Tabellenersten, an.

Ab der ersten Minute zeigten die Frauen vom SV Warnemünde ihren Kampfgeist. Gute Situation wurden erspielt, scheitern aber an der Torhüterin. Auch die Abwehr stand optimal, so dass der SV Hafen II zu keinem Abschluss kam. Die Gäste waren verunsichert über das selbstbewusste Auftreten der Warnemünderinnen. Immer mehr wurde der SV Hafen II in seine eigene Spielhälfte gedrängt bis in der 17. Minute endlich das 1:0 fällt.

Ein Rückstand lassen sich die Frauen vom SV Hafen II nicht gefallen. Kurz vor der Halbzeitpause fiel der Ausgleich.

In der 2. Halbzeit erlebten die Warnemünderinnen einen harten Dämpfer, als der SV Hafen II verstärkt durch Frauen aus dem Verbandsligakader aufläuft. Das Spielverhalten der Hafenfrauen verändert sich ernorm, viele Doppelpässe und eine schneller Spielverlauf lass die Abwehr vom SVW alt aussehen. Nach zehn Minuten stand es 5:1 für die Gäste. Deutliche Unterschiede gab es in der Kondition beider Mannschaften. In den letzten Minuten lief der SVW dem Ball nur noch hinterher. Das Spiel wurde einseitig und die Warnemünderinnen hatten viel zu tun den eigenen Strafraum zu verlassen. Positiv war zu sehen dass keine Spielerin vom SVW vor Abpfiff aufgegeben hat.

Fazit: Trotz der vielen Gegentoren haben die Frauen des SVW bis zur letzten Minute gekämpft und den Spaß am Fußball nicht verloren. Gute Besserung an Franziska Schnell, die sich bei dem Spiel den Arm gebrochen hat. Die Zahl der langzeitverletzten Spielerinnen aus der Start „sechs“ steigt somit auf drei.

Warnemünde: Stephanie Barg – Regina Meiners, Doreen Naumann, Kathleen Teichmann, Romy Penk, Cindy Mirotta, Franziska Schell, Mareike Groß, Franziska Seidel. Tore: 0:1 (Eigentor), 1:1 bis 7:1.

19. Spieltag: 1. FC Binz – SV Warnemünde 3:0.

Das Spiel sollte am 1.Mai 2011 um 11 Uhr im Stadion der Einheit stattfinden.

Trainer Christian Heberle beschloss nicht nach Binz zu fahren. Er sollte sich um die Absage beim 1. FC Binz kümmern. Leider erledigte er diese Aufgabe nicht. Das Spiel wurde nicht abgesagt und Binz stellte demnach einen Antrag beim Sportgericht. Auf die Frauenmannschaft des SVW kommt jetzt eine hohe Geldstrafe zu und außerdem werden nächste Saison beide Spiele gegen den 1.FC Binz im Stadion der Einheit ausgetragen.

18. Spieltag: SV Warnemünde – Union Sanitz 03 1:3 (1:1).

Am 17. April waren die Frauen von Union Sanitz zu Gast. Trotz nebelbedeckten Spielfeldes fanden die Warnemünderinnen gut ins Spiel. Union Sanitz blieb regungslos und zeigte bis dahin nicht viel Gegenwehr. In diesem Spiel war die Chancenverwertung besser und Kathleen Teichmann brachte den SVW nach 18 Minuten in Führung. Die Sanitzer brauchte noch etwas Zeit bis sie wach wurden, aber dann kam sie. Der SVW war überfordert von dieser raschen Veränderung und Union Sanitz sorgte durch Katharina Pinnow Kurz vor der Halbzeitpause für den Ausgleich.

In der 2. Halbzeit sah man wieder das gewohnte Bild. SVW war immer ein Schritt zu Spät am Ball und schon nach 4 Minuten sorgte Katharina Pinnow für das 1:2. Doch das änderte nichts an der Spielweise der Warnemünderinnen. Durch dauernde Ballverluste in der eignen Hälfte hatte es Union Sanitz einfach und machte in der 48. Minute das 1:3 wieder durch Katharina Pinnow. Weiter Chance gab es für beide Seiten nicht mehr.

Fazit: Ein Spiel dauert 60 Minuten und nicht nur 1 Halbzeit. Durch die momentan magere Trainingsbeteiligung ist keine Spielerin in Höchstform. Deswegen sollte personell mehr verändert werden, damit in der 2 Halbzeit durch mangelnde Kondition die Führung nicht verspielt wird.

Warnemünde: Stephanie Barg – Regina Meiners, Doreen Naumann, Anika Pretory, Kathleen Teichmann, Romy Penk, Cindy Mirotta, Franziska Schell, Mareike Groß, Anett Heberle. Tore: 1:0 Kathleen Teichmann (19.) 1:1 Katharina Pinnow (28.) 1:2 Katharina Pinnow (34.) 1:3 Katharina Pinnow (48.).

17. Spieltag: Spielfrei.

16. Spieltag: SV Warnemünde – FSV NordOst Rostock 0:3 (0:0).

Nach einer halben Stunde Verspätung und viel Diskussionsstoff vor dem Spiel wurde die Partie angepfiffen.

In erste Hälfte erspielte sich der SVW viele Chancen, leider blieb es torlos. Auch die Frauen vom FSV NordOst wollten unbedingt die Führung erzielen, scheiterten aber an der starken Abwehr des SVW. Die Frauenmannschaft spielten fehlerlose Doppelpässe und auch in der Kommunikation stimmte es dies mal. Leider nur ein enttäuschendes 0:0 zum Halbzeitpfiff.

Nach der Pause machte NordOst mehr Druck und Warnemünde war wie ausgewechselt. Von den spielstarken Warnemünderinnen war nicht mehr viel da. Dies nutze Sarah Lietzow und schoss aus der zweiten Reihe den FSV NordOst in Führung. SV Warnemünde konnte sich von diesem Schock nicht mehr erholen. Wieder kamen die alten Fehler zum vor schein, ungenau Pässe und schlechte Absprachen in der Abwehr führt zum 0-2. SV Warnemünde konnte konditionell nicht mehr gegen die starken Frauen von Nord Ost mithalten und fing sich das 3 Gegentor durch Sally Spliedt ein.

Am 16. Spieltag verspielt der SV Warnmünde die letzte Chance die unteren Tabellenplätze zu verlassen. Die Warnemünderinnen sollten sich ab jetzt auf den derzeitigen elften Tabellenplatz konzentrieren und diesen bis zum Saisonende verteidigen. Unbedingt müssen die konditionellen Leistungen verbessert werden, damit die starken Leistungen der ersten Halbzeit das ganze Spiel über anhalten.

Warnemünde: Stephanie Barg – Regina Meiners, Doreen Naumann, Anika Pretory, Kathleen Teichmann, Romy Penk, Franziska Seidel, Franziska Schell, Mareike Groß, Anett Heberle. Tore: 0:1 Sarah Lietzow (35.) 0:2 Jette (40.) Sally Spliedt (50.).

12. Spieltag: SV Warnemünde – SV Teterow 90 1:2 (0:2).

Beide Mannschaften brauchen im Nachholspiel der Hinrunde die drei Punkte, um die untere Tabellenhälfte zu verlassen. Die Warnemünderinnen kamen schlecht ins Spiel und bereits mit der zweiten Tormöglichkeit gingen die Gäste durch Christin Hoffmann in Führung. Auch danach war nichts Positives von Seiten des SVW zu sehen. Zum Glück vergaben die Damen aus Teterow weitere Chancen, unter anderem einen Neunmeter und den folgenden Nachschuss. In der 19. Minute traf der SV Teterow 90 dann durch Jessica Steinke zum 2:0. Die Warnemünderinnen verbuchten in der ersten Hälfte praktisch keine wirkliche Tormöglichkeit.

Nach der Pause schraubte Teterow ein Gang zurück und die Frauen vom SV Warnemünde kamen ins Spiel und zeigten endliche ihre waren spielerischen Fähigkeiten. In der 43. Minuten traf Kathleen Teichmann zum Anschlusstreffe. Bis zum Ende wurde es noch spannend. Der SVW hatte bis zur letzten Minute noch gute Chance den Ausgleich zu erzielen, aber die gegnerische Torfrau vom SV Teterow 90 hielt alle Torschüsse ab.

Fazit: Die erste Halbzeit verschlafen, die zweite Halbzeit die spielerisch bessere Mannschaft. Am Ende drei wichtige Punkte an einen besiegbaren Gegner verschenkt.

Warnemünde: Stephanie Barg – Regina Meiners, Lisa Menke, Doreen Naumann, Anika Pretory, Kathleen Teichmann, Franziska Seidel, Sandra Lehmann, Cindy Mirotta. Tore: 0:1 Christin Hoffmann (4.), 0:2 Jessica Steinke (19.), 1:2 Kathleen Teichmann (43.).

15. Spieltag: LSG Lüssow 79 – SV Warnemünde 8:2 (4:1).

Acht Minuten dauerte es, bis der Widerstand der Warnemünderinnen gebrochen war. Elisa Laege glückte da ein eher ungewollter Heber über die von der Sonne geblendete Torhüterin. Erneut war Laege zur Stelle und brachte das Leder nach zwei Pfostenklatschern und Strafraumdurcheinander zum 2:0 über die Linie (11.). Wieder nur zwei Minuten später schloss Julia Garlipp einen Konter erfolgreich ab. Einen Abwehrschnitzer Warnemündes nutzte Alexandra Zepick zum 4:0 (20.). Ein SVW-Freistoß von Cindy Mirotta in den Dreiangel war für die sonst sehr sichere Pia Klimkeit im LSG-Kasten unhaltbar (23.). Nur kurz konnten sich die Gäste Hoffnungen auf eine Resultatsverbesserung machen, als ihnen durch Franziska Seidel das 2:4 gelang (32.). Doch schon im Gegenzug stellte erneut Laege den alten Abstand wieder her, als die Gästeabwehr sich noch gar nicht wieder formiert hatte. Dann legte Julia Garlipp nach, einmal die halbe Warnemünder Abwehr an der Strafraumgrenze narrend (46.), und dann mit einem mehr als Flanke gedachten Ball, der sich hinter die Gäste-Torfrau in den Kasten senkte (48.). Den 8:2- Endstand stellte schließlich Dana Lau her, die kurz vor Schluss nach einem Freistoß abstaubte.

Warnemünde: Regina Meiners – Franziska Schell, Anika Pretory, Romy Penk, Franziska Seidel, Cindy Mirotta, Mareike Groß, Anett Heberle. Tore: …, 4:1 Cindy Mirotta (23.), …, 4:2 Franziska Seidel (32.).

14. Spieltag: SV Warnemünde – SV Beehren-Lübchin 1:0 (0:0).

Die Warnemünder Frauen waren am Sonntagmorgen durchgehend im Ballbesitz und ließen das Tabellenschlusslicht nur selten in den gegnerischen Strafraum. Die Gastgeberinnen hatten viele Möglichkeiten schon frühzeitig die Führung zu erzielen, leider wurden diese nicht genutzt. Auch in der zweiten Halbzeit war von den Gäste nicht viel Angriffswillen zu sehen. In der 45. Minute flankte Doreen Naumann den Ball in den Strafraum, der an einer gegnerischen Spielerin abprallte und für das Tor des Tages sorgte.

Der SVW war insgesamt die spielerisch bessere Mannschaft und wurde durch etwas Glück belohnt. Es war ein wichtiger Sieg für Moral und Stärkung des Mannschaftsgeistes. Am Ende des 14. Spieltages heißt es erstmals Platz elf.

Warnemünde: Regina Meiners – Lisa Menke, Doreen Naumann, Franziska Schell, Anika Pretory, Kathleen Teichmann, Romy Penk, Sandra Lehmann, Cindy Mirotta, Mareike Groß. Tor: 1:0 (45., Eigentor).

13. Spieltag: SV Beehren-Lübchin – SV Warnemünde 1:3 (0:1).

Im Kellerduell gastierten am Sonntagnachmittag die Warnemünder Frauen beim Schlusslicht SV Beehren-Lübchin. Gleich in den ersten Minuten zeigte sich der SVW als die dominantere Mannschaft. Die freien Räume wurden optimal genutzt und Anika Pretory sorgte für die Führung. Das offensive Verhalten des SVW brachte durch vereinzelte Kontersituationen die Überlegenheit ins Wackeln, aber Torfrau Stephanie Barg hielt bei ihrem Debüt tadellos. Die Warnemünderinnen kamen oft durch ein gutes Zusammenspiel in den gegnerischen Strafraum, leider fehlte es noch am optimalen Abschluss.

In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeberinnen aus der Näh von Gnoien mit mehr Druck ins Spiel, aber die SVW-Abwehr klärte sicher und nach acht Minuten baute Sandra Lehmann den Vorsprung aus. In der 47. Minute erhöhte Franziska Seidel auf 3:0. Erst durch einen Kommunikationsfehler in der Defensive eroberten die Gastgeberinnen im Anschluss den Ball und kamen zum Anschluss.

Für die Frauen war es ein gelungener Auftakt in das Spieljahr 2011 sowie der zweite Saisonsieg. Es muss jedoch weiterhin an der Kommunikation untereinander und am Abschluss gearbeitet werden, um weitere Punkte einzufahren und die unteren Tabellenplätze zu verlassen.

Warnemünde: Stephanie Barg – Regina Meiners, Lisa Menke, Doreen Naumann, Franziska Schell, Anika Pretory, Kathleen Teichmann, Romy Penk, Sandra Lehmann, Franziska Seidel. Tore: 1:0 Pretory (20.), 2:0 Lehmann (38.), 3:0 Seidel (47.), 3:1 (55.).

Zusammengestellt von ROMY PENK

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