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	Kommentare zu: Kegeln	</title>
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	<description>Bewegende Sportgeschichte(n) aus dem Ostseebad</description>
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		<title>
		Von: Glanz Peter		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Glanz Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2023 14:22:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich hatte im Internet nach einer Bohle- Kegelbahnanlage in Rostock Marienehe gesucht und leider nichts gefunden. Aus den Bildern konnte ich aber entnehmen, dass das Sportgebäude noch steht. Mei Hintergedanke : ich war 1963 in den Bohle- Kegelverein (BSG Tiefbau Berlin) eingetreten. Diese BSG wurde vom Kegelverein Rostock Marienehe zu einem Freundschaftskampf eingeladen. Dieser Freundschaftskampf muss, meiner Erinnerung nach, im Frühjahr 1964 stattgefunden haben. Wir Berliner hatten verloren, denn die Kegler von Marienehe waren uns Haushoch überlegen. Wir sind damals mit dem Zug gefahren und sind von den Sportlern , die in Marienehe kegelten, privat bei ihnen zu Hause untergebracht worden. Ich erinnere mich gern an diesen Freundschaftskamf. Die Bahnanlage selbst war (meiner Erinnerung nach) eine Anlage mit acht Bahnen, mit Automatik - Kegelaufstellanlagen und sehr neu. Hinter dem Bahnenbereich konnten Zuschauer auf stufenförmig angeordneten Sitzreihen das Kegeln beobachten. Das war eine Sportanlage, wie ich sie vorher nie gesehen hatte. Von den damaligen Berliner Keglern glaube ich, dass ich der letzte noch lebende Kegler bin. Ich kegel heute noch, nicht im Wettkampf, aber im Trainingsbetrieb.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte im Internet nach einer Bohle- Kegelbahnanlage in Rostock Marienehe gesucht und leider nichts gefunden. Aus den Bildern konnte ich aber entnehmen, dass das Sportgebäude noch steht. Mei Hintergedanke : ich war 1963 in den Bohle- Kegelverein (BSG Tiefbau Berlin) eingetreten. Diese BSG wurde vom Kegelverein Rostock Marienehe zu einem Freundschaftskampf eingeladen. Dieser Freundschaftskampf muss, meiner Erinnerung nach, im Frühjahr 1964 stattgefunden haben. Wir Berliner hatten verloren, denn die Kegler von Marienehe waren uns Haushoch überlegen. Wir sind damals mit dem Zug gefahren und sind von den Sportlern , die in Marienehe kegelten, privat bei ihnen zu Hause untergebracht worden. Ich erinnere mich gern an diesen Freundschaftskamf. Die Bahnanlage selbst war (meiner Erinnerung nach) eine Anlage mit acht Bahnen, mit Automatik &#8211; Kegelaufstellanlagen und sehr neu. Hinter dem Bahnenbereich konnten Zuschauer auf stufenförmig angeordneten Sitzreihen das Kegeln beobachten. Das war eine Sportanlage, wie ich sie vorher nie gesehen hatte. Von den damaligen Berliner Keglern glaube ich, dass ich der letzte noch lebende Kegler bin. Ich kegel heute noch, nicht im Wettkampf, aber im Trainingsbetrieb.</p>
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		<title>
		Von: Klau-Dieter Wolff		</title>
		<link>https://www.sv-warnemuende.de/sportarten/kegeln/#comment-377</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klau-Dieter Wolff]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2022 11:16:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe bei Herrn Behlich von 1953 bis 1956 den Beruf Maschinenschlosser gelernt und war anschließend dort noch in seiner Werkstatt An Strom 8 bis Oktober 1957 beschäftigt. 
Den Beginn der Produktion des ersten Versuchsmodells für die automatische Kegelaufstell-
anlage habe noch mitbekommen. Als erstes stand in der Werkstatt ein Gestell aus kräftigen 
Winkelstahlprofilen, die aus dickem Stahlblech selbst gefertigt waren. Mehr habe ich davon nicht 
mitbekommen, weil den Betrieb von Herrn Schlossermeister Herbert Behlich verließ.
Ich war aber mehrere Jahre &quot;Kegeljunge&quot; auf der Bahn im Hotel Jungmann. Einmal in der Woche 
haben wir zu zweit für die Kegelbrüder geschuftet, 3 Stunden für 4,50 Mark, fast ohne Pause. 
Die Brüder haben uns manchmal extra gejagt, um uns ins Schwitzen zu . Das war eine Extra-einlage. Hat Spaß gemacht. Man musste die Kugel hinter den Kegeln auffangen, bevor sie auf den Boden fiel und sie in die Bahn legen, damit sie zu den Keglern zurück gelangte. Dann wurde die gefallene Kegelzahl mit der Anzeige eingestellt und die Kegel mussten auch noch aufgestellt werden. Die nächste Kugel war aber schon unterwegs  und kurz vor den Kegeln und musste aufgefangen werden u.s.w. und es hat trotzdem viel Spaß gemacht. Oft sind wir dann in das das Restaurant vom Ostseehotel am Strom gegangen, haben eine Bockwurst mit Kartoffelsalat gegessen und ein oder zwei  Bier getrunken. Das Bier kostete 51 Pfennig, Pilsener 61 Pfennig pro 250 ml. Dann waren die 4,50 Mark fast alle. Das sind meine Erinnerungen als &quot;Kegeljunge&quot; bei Jungmann für Herrn Behlich, Karl Lenk (Kalle) und deren Kegelbrüder.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe bei Herrn Behlich von 1953 bis 1956 den Beruf Maschinenschlosser gelernt und war anschließend dort noch in seiner Werkstatt An Strom 8 bis Oktober 1957 beschäftigt.<br />
Den Beginn der Produktion des ersten Versuchsmodells für die automatische Kegelaufstell-<br />
anlage habe noch mitbekommen. Als erstes stand in der Werkstatt ein Gestell aus kräftigen<br />
Winkelstahlprofilen, die aus dickem Stahlblech selbst gefertigt waren. Mehr habe ich davon nicht<br />
mitbekommen, weil den Betrieb von Herrn Schlossermeister Herbert Behlich verließ.<br />
Ich war aber mehrere Jahre &#8222;Kegeljunge&#8220; auf der Bahn im Hotel Jungmann. Einmal in der Woche<br />
haben wir zu zweit für die Kegelbrüder geschuftet, 3 Stunden für 4,50 Mark, fast ohne Pause.<br />
Die Brüder haben uns manchmal extra gejagt, um uns ins Schwitzen zu . Das war eine Extra-einlage. Hat Spaß gemacht. Man musste die Kugel hinter den Kegeln auffangen, bevor sie auf den Boden fiel und sie in die Bahn legen, damit sie zu den Keglern zurück gelangte. Dann wurde die gefallene Kegelzahl mit der Anzeige eingestellt und die Kegel mussten auch noch aufgestellt werden. Die nächste Kugel war aber schon unterwegs  und kurz vor den Kegeln und musste aufgefangen werden u.s.w. und es hat trotzdem viel Spaß gemacht. Oft sind wir dann in das das Restaurant vom Ostseehotel am Strom gegangen, haben eine Bockwurst mit Kartoffelsalat gegessen und ein oder zwei  Bier getrunken. Das Bier kostete 51 Pfennig, Pilsener 61 Pfennig pro 250 ml. Dann waren die 4,50 Mark fast alle. Das sind meine Erinnerungen als &#8222;Kegeljunge&#8220; bei Jungmann für Herrn Behlich, Karl Lenk (Kalle) und deren Kegelbrüder.</p>
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