Der Warnemünder Sportpark
Die Spielstätte der Warnemünder Fußballer ist der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark an der Parkstraße im Ostseebad.
Dieser umfasst zwei Rasenplätze, zwei Schlacke-Hartplätze sowie ein kleines Handballfeld. Parkmöglichkeiten bei den Heimspielen bieten sowohl die Hartplätze als auch die vorgesehenen Stellflächen. Im Vereinsgebäude lädt ein Sportlertreff zum Imbiss wie auch zum kühlen Pils zu niedrigen Preisen.

Bevor Ende der 1920er Jahre auf den Sportplatz an der ehemaligen Diedrichshäger Chaussee (heute Parkstraße) übergesiedelt wurde, trugen die Kicker der "Warnemünder Fußball-Vereinigung von 1911" und zuvor die Mannschaften des "Warnemünder Fußballklubs von 1903" ihre Wettspiele auf der Wiese an der Mühle (Meyers Mühle) aus.
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Namensgeber ist Turnvater Jahn
Der am 11. August 1778 als Sohn eins Pfarrers in Lanz, Westpriegnitz, geborene Friedrich Ludwig Jahn brach sein Theologiestudium ab, arbeitete vorübergehend als Hauslehrer, Publizist und ab 1809 als Erzieher. Zwei Jahre später eröffnete er in Berlin den ersten Turnplatz zur Ertüchtigung der Jugend. Absicht des "Turnvaters" war es, durch das Turnen einen Beitrag zur inneren Erneuerung Preußens und zur Schaffung eines deutschen Nationalbewusstseins zu leisten.
Ab 1820 war aufgrund der Karlsbader Beschlüsse das Turnen verboten: Jahn wurde in Haft genommen. 1840 durch Friedrich Wilhelm IV. von Preußen rehabilitiert, setzte er sich in der Frankfurter Nationalversammlung 1848 für ein preußisches Erbkaisertum ein. Der Initiator der Turnbewegung starb am 15. Oktober 1852 in Freyburg an der Unstrut.
Zusammengestellt von Martin Schuster



